"Die Nonne" (Quelle: Camino)

Sünden - "Die Nonne"

Basierend auf dem Roman von Denis Diderot und Wettbewerbsfilm der jüngsten Berlinale: Tochter Suzanne wurde als uneheliches Kind geboren und wird daher von ihren Eltern ins Kloster geschickt - ein langer Kampf um Selbstbestimmung beginnt.

Frankreich 1765. Das bürgerliche Mädchen Suzanne Simonin (Pauline Étienne) ist jung, hübsch und klug. Als es von ihrer Familie dazu gedrängt wird, das klösterliche Gelübde abzulegen, entdeckt sie ein lang gehütetes Geheimnis der Mutter (Martina Gedeck), das fortan ihr Leben bestimmen wird: Suzanne kam unehelich zur Welt und soll für die Schuld der Mutter sühnen. Widerwillig beugt sich das Mädchen seinem Schicksal.

Doch auch hinter Klostermauern bleibt Suzannes Hunger nach Freiheit und Selbstbestimmung ungebändigt und es beginnt ein langer, leidenschaftlicher Kampf gegen vorherrschende Konventionen und Religiösen Fanatismus. Suzanne erfährt Heuchelei, Grausamkeit, Gewalt und Verführung.

Um ihren Willen zu brechen, unterwirft Mutter Oberin Christine (Louise Bourgoin) sie furchtbaren Erniedrigungen. Suzanne erreicht, dass sie in ein anderes Kloster verlegt wird, wo sie sich jedoch der obsessiven Zuneigung der Mutter Oberin von St. Eutrope (Isabelle Huppert) ausgesetzt sieht.

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KRITIKEN - PORTRÄTS - GESPRÄCHE

  • Fantastische Hauptdarstellerin

  • Am Ende ärgerlich

Trailer: "Die Nonne"

 

Regie: Guillaume Nicloux, Frankreich 2013, 107 min, FSK: ab 12 Jahren
Darsteller: Pauline Etienne, Isabelle Huppert, Martina Gedeck, Louise Bourgoin u.a.
Kinostart: 31. Oktober 2013

Text:
Camino/rbb, Foto/Video: Camino