"Das Große Heft" (Quelle: Piffl Medien)

Kinder im Krieg - "Das Große Heft"

Zwei Kinder kommen während des Krieges zu ihrer Großmutter. Rau und unerbitterlich ist das Leben dort. Um in dieser Welt zu überleben, müssen die Kinder selbst noch härter werden als die anderen. Sie lernen zu betteln, zu stehlen, zu schlagen, zu lügen, zu töten. Doch eines wollen sie auf keinen Fall - sich trennen.

Niemals zuvor haben die beiden dreizehnjährigen Zwillingsbrüder ihre Großmutter gesehen, zu der sie nun im großen Krieg gebracht werden. Die kümmerliche Hütte der verschrobenen alten Frau, liegt an einem Waldstück nahe der streng bewachten Grenze. Das Leben hier ist rau. Die Kinder müssen hart arbeiten, um sich Brot und Obdach zu verdienen. Draußen behandelt man sie nicht besser.

Um in dieser Welt zu überleben, beschließen die Jungen, sich in immer neuen Übungen abzuhärten. Sie lernen zu betteln, zu stehlen, zu schlagen, zu lügen, zu töten. Ihre Erlebnisse halten sie in einer Kladde fest, die sie das große Heft nennen. Nach und nach entwickeln die Jungen eine Moral, in der Gut und Böse ihre ganz eigene Bedeutung haben.

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  • Verstörend und spannend

Trailer: "Das Große Heft"

 

Regie: János Szász, Deutschland/Frankreich/Österreich/Ungarn 2013, 112 min, FSK: ab 12 Jahren
Darsteller: András Gyémánt, László Gyémánt, Piroska Molnár, Ulrich Matthes, Ulrich Thomsen u.a.
Kinostart: 7. November 2013

Text: Piffl Medien/rbb, Foto/Video: Piffl Medien