- Hannelore Heider

Nach einem Volantariat beim DDR-Jugendsender DT64 und einem Journalistikstudium in Leipzig begann ich mein Arbeitsleben als Kulturredakteurin und Moderatorin für die Jugendwelle "Hallo das Jugendjournal" und das kulturell orientierte Abendprogramm von DT64.  

Seit 1991 genieße ich den Status einer freischaffende Filmkritikerin: zuerst für Antenne Brandenburg, Radio Brandenburg und das ORB-Fernsehen sowie den SFB, später dann auch für Radio1, das MDR-Programm Radio Sachsen und das Deutschlandradio Kultur.

Bei dem Film beschloss ich, Filmkritiker zu werden

Ich wollte immer Kritikerin werden, allerdings hatte ich mehr an Literatur-, denn an Filmkritik gedacht. Zum Film kam ich nur wegen des plötzlichen Ausfalls einer Kollegin bei DT64, habe es aber nie bereut!

Den Film kann ich gar nicht oft genug sehen

Alle Filme von Robert Altman, meine letzte Liebe: Robert Altman's "Last Radio Show".

Von diesem Regisseur oder dieser Regisseurin schau ich mir jeden Film an

Ich kann mich nicht entscheiden – von Andreas Dresen und Michael Haneke, weil ich sie beide für die besten deutschsprachigen Regisseure halte, die mich immer wieder unter emotionale Hochspannung setzen.

Der Film wäre besser nicht gedreht worden

Hilfe, wo soll man da anfangen? Alle Filme von Uwe Boll beispielsweise. Die Hollywood-Remakes guter europäischer Filme, die endlosen Fortsetzungen einstiger Kassenerfolge, die einem sogar die vergnüglichen "Piraten der Karibik" verleiden, „Bel Ami“ in Gestalt von Robert Pattinson........ endlos!

Diese Schauspieler möchte ich unbedingt mal vors Mikrofon bekommen

Ich habe mir meine beiden größten Wünsche erfüllt: Clint Eastwood und John Malkovich. Robert Redford wollte ich als junges Mädchen eh heiraten, da hätte mir ein Mikro auch nichts genützt.

Wenn ich selber einen Film drehen würde, dann wäre es ein …

Ich würde mich sicher "nur" an einen Dokumentarfilm wagen, in dem Geschichten von Menschen aufbewahrt sind, die niemand sonst und nach ihnen niemand mehr erzählen kann. Mit größerem Zutrauen in meine fiktionale Fantasie wäre es sicher ein konfliktreicher und sehr komischer Familienfilm.

Die drei wichtigsten Eigenschaften eines Filmkritikers sind:

Sitzfleisch,
Neugier und – jenseits aller Arroganz – 
ein großes Verständnis für das unendliche Unterhaltungsbedürfnis des Publikums, das mir zuhört!

Die rbb-Filmkritiker

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