
- Knut Elstermann
Ich habe Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig studiert, war bis 1989 in der Nachrichtenredaktion der Tageszeitung Neues Deutschland und schrieb für die DDR-Kinozeitschrift Filmspiegel. Danach habe ich bis 1991 beim Jugendradio DT64 moderiert.
1992 fing ich als Filmkritiker und Journalist beim damaligen ORB an, seit 1997 habe ich bei Radioeins ein eigenes Format: "12 Uhr mittags – Das Filmmagazin". Außerdem arbeite ich für den MDR und schreibe Filmkritiken, unter anderem für die Berliner Zeitung.
1992 fing ich als Filmkritiker und Journalist beim damaligen ORB an, seit 1997 habe ich bei Radioeins ein eigenes Format: "12 Uhr mittags – Das Filmmagazin". Außerdem arbeite ich für den MDR und schreibe Filmkritiken, unter anderem für die Berliner Zeitung.
Als Autor befasse ich mich neben der Geschichte des Kinos in Russland, Israel und der DDR mit zeitgeschichtlichen Themen. Mein Buch "Gerdas Schweigen" wurde 2008 von Britta Wauer dokumentarisch verfilmt.
Bei dem Film beschloss ich, Filmkritiker zu werden
"Die Geschichte vom kleinen Muck". Diesen Film habe ich als Kind so oft gesehen, dass die Handlung irgendwann unwichtig wurde, und ich begann genauer hinzusehen. Wie ist das gemacht? Wie wird das erzählt, wie sind Szenen und Bilde aufgebaut? Wie wurden die Kulissen gebaut, wie die Tricks verwirklicht? Die erste Filmanalyse!
Den Film kann ich gar nicht oft genug sehen
Charlie Chaplins "The Kid", geht direkt ans Herz, ohne sentimental zu sein - wie so vieles von Chaplin.
Von diesem Regisseur schau ich mir jeden Film an
Mike Leigh, großer europäischer Realist, glänzender Schauspieler-Regisseur mit großer Liebe zu seinen Figuren.
Den Film hätte man besser nicht gedreht
Da gäbe es viele, ganz aktuell: "Battleship" - eine gigantische, sinnlose Verbrennung von viel Geld.
Den Schauspieler möchte ich unbedingt mal vors Mikrofon bekommen
Helen Mirren. Ich liebe ihre Grandezza, ihre schauspielerische Intelligenz, ihre unbedingte Glaubwürdigkeit selbst in schwächeren Filmen.
Wenn ich einen Film drehen würde, dann wäre es ein …
Eine kluge Komödie mit pointierten Dialogen und lebensprallen Figuren. Darauf wäre ich stolz. Ich habe höchsten Respekt vor Leuten, die ihr Publikum geistvoll zum Lachen bringen können.
Was sind die drei wichtigsten Eigenschaften eines Filmkritikers?
Unvoreingenommenheit,
Sinn für Strukturen,
und eine gewisse Seh- und Lebenserfahrung (das zählen wir bitte als eine Eigenschaft) sind sicher hilfreich.










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