
Young Euro Classic 2013 - Hier spielt die Zukunft
Eröffnet wurde das Festival am 26. Juli mit Beethovens 5. Klavierkonzert, interpretiert vom Jugendorchester der Nationalen Universität Mexiko. Schon die Generalprobe einen Tag zuvor war ausverkauft. Die Musiker in schwarzen T-Shirts mit roten Drachen an ihren Pulten, ihnen gegenüber das leger gekleidete Publikum - der Funke sprang sofort über.
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Das "Orchester" - ein europäischer Exportschlager
Das klassische Orchester sei eine europäische Institution, die Europa sehr erfolgreich exportiert habe: "Sehen Sie nach Japan, schauen Sie nach China, nach Korea oder eben auch in die südamerikanischen oder nordamerikanischen Länder: Überall hat das Orchester Fuß gefasst", sagt Rexroth, der seit 2000 für das künstlerische Programm verantwortlich ist.
Instrumentenkauf auf der Reise
Insgesamt 34 Konzerte sind bis zum 11. August im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt zu hören. Neben der klassischen Orchestermusik ist das Festival offen auch für andere Genres, zum Beispiel für Jazz, kleine Opern oder, immer sehr beliebt, die künstlerische Zusammenarbeit mit dem Ballett.

Deutsche Musiker zwischen elf und 19 Jahren
Deutschland ist beim "Young Euro Classic"-Festival 2013 mit der Streicherphilharmonie vertreten, in der elf bis 19 Jahre alte Musiker unter der Leitung von Michael Sanderling spielen. Zum ersten Mal wird auch ein Jugendorchester aus Thailand mit dabei sein, die Siam Sinonietta. Sie spielen drei Liebeslieder auf traditionellen thailändischen Instrumenten, der Komponist ist seine Majestät, König Bhumibol. Den weitesten Weg hat das Australian Youth Orchestra, das mit dem Geiger Joshua Bell musiziert.
Besondere Aufmerksamkeit gilt in diesem Jahr dem Arab Youth Philharmonic Orchestra mit jungen Künstlerinnen und Künstlern aus mehreren arabischen Staaten, darunter auch aus Syrien und Ägypten. Viele der Konzerte sind bereits ausverkauft. "Die größte Herausforderung eines solchen Festivals ist es, jedem Orchester, wo es auch herkommen mag, die Möglichkeit zu geben, sich so zu präsentieren, dass unser Publikum hier etwas über die musikalische Kultur in den jeweiligen Ländern erfährt", ist Dieter Rexroth überzeugt. "Vor allem erfährt man aber auch etwas über die Begeisterung, die klassische Musik nach wie vor bei jungen Leuten in der ganzen Welt auslösen kann."
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