Erst vor wenigen Monaten in der Spandauer Schlossbauhütte entdeckt: Supraporte (über dem Treppenportal angebrachte Reliefs) aus dem Berliner Schloss
So sah es aus
Die Fotografie zeigt den genauen Ort im sogenannten Gigantentreppenhaus. Auch die Flügeltüren sind wieder aufgetaucht.
Restaurator und Direktor
Behutsam hat Rahmenrestaurator Heinz Mangold eine dicke schwarze Schicht von dem Relief entfernt. Restauriert wird nach dem Grundsatz: Sichern, aber nicht nachmodellieren, ergänzt Direktor Bernd Lindemann.
Supraporte linker Teil
Und so sieht man antike Kriegerporträts im Halbprofil, die aus der Werkstatt des Schlossbaumeisters Andreas Schlüter stammen.
Supraporte rechter Teil
Ob sie auch direkt aus der Hand Schlüters stammen, kann man heute nicht mehr zweifelsfrei sagen.
Supraporte
Jedenfalls sind die gerettteten und nunmehr fasst vollständig restaurierten Teile nicht nur Teil der Ausstellung über den barocken Baumeister Andreas Schlüter.
Reliefarbeiten in Stein
Sie werden genau wie andere Arbeiten des Schlossbaumeisters im neuen Schloss/Humboldforum gezeigt werden.
Huh!
Manche werden sogar wieder an Ort und Stelle eingebaut.
Steinarbeiten aus der geplanten Schlüterausstellung
Alle aber werden ab dem 4. April in der Ausstellung SCHLOSS BAU MEISTER in der 2. Etage des Bodemuseums zu sehen sein. Zum Artikel | Weitere Bildergalerien
Die Supraporte aus dem Haupttreppenhaus des Berliner Schlosses ist erst vor wenigen Monaten entdeckt worden - in einem Depot der Schlossbauhütte. Nun rankt sich gleich eine ganze Ausstellung um die spektakuläre Fundsache und ihren Schöpfer Andreas Schlüter - erst gefeiert, dann gefeuert. Von ...