Grenzbock - Jäger im Wald; Quelle: Wüste Film West
Ein Jäger wartet auf anwechselndes Wild

Kinodokumentarfilm 2015 von Hendrik Löbbert - Grenzbock

Der Dokumentarfilm "Grenzbock" taucht ein in die Welt der deutschen Jäger und beobachtet, wie sie sich im Spannungsfeld zwischen Sehnsucht nach ursprünglicher Natur und Effizienzdenken, zwischen Märchenwald und moderner Kulturlandschaft bewegen.

Ein letztes Mal lässt Hubertus Meckelmann zur großen Drückjagd in der Brandenburger Wildnis blasen. Im Kerngebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes soll bald gar nicht mehr gejagt werden. Für die Reviere außen herum ist das eine Zumutung. Denn die mühsam begrenzten Populationen von Rot-, Dam- und Schwarzwild werden nun völlig durcheinander geworfen. Daran ändert auch die Rückkehr des Wolfs nichts - und der hat aus Sicht der meisten Jäger in Brandenburg sowieso nichts verloren.

"Grenzbock" ist eine Produktion von Wüste Film West in Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg, dem Deutschen Filmförderfonds und der DEFA-Stiftung.

Der Film gehört zu den Projekten der Filminitiative LEUCHTSTOFF von Rundfunk Berlin-Brandenburg und Medienboard Berlin-Brandenburg. Gemeinsam geben sie seit 2012 Spiel- und Dokumentarfilmprojekten aus oder über Berlin-Brandenburg Rückenwind.

Hendrik Löbbert - Regie

Regisseur Hendrik Löbbert studierte in Weimar und Montreal Dokumentarfilm, Fotografie und Videokunst. Zusammen mit Klaus Neumann gewann er für "Wassilys Feld" den Europapreis des MDR. "Grenzbock" ist sein erster abendfüllender Kinodokumentarfilm. 

Stab

Regie: Hendrik Löbbert
Kamera: Hajo Schomerus
Schnitt: Anja Siemens
Ton: Jörg Kidrowski, Till Röllinghoff
Sounddesign: Niklas Kammertöns
Komponist: Bernd Schurer
Produktionsleitung: Eva-Maria Weerts
Produktionsleitung rbb: Rainer Baumert
Produzentin: Kristina Löbbert
Redaktion: Christian von Behr, Jens Stubenrauch