Edgar Froese, Christoph Franke, Johannes Schmoelling (1980); Quelle: rbb/Eastgate Music
Edgar Froese, Christoph Franke, Johannes Schmoelling (1980) | Bild: rbb Presse & Information

Dokumentarfilm 2016 von Margarete Kreuzer - Revolution of Sound. Tangerine Dream

"Tangerine  Dream ist Science Fiction!" - Edgar Froese. Mit seiner Band "Tangerine Dream" geht Edgar Froese, der Pionier der elektronischen Musik, auf eine lebenslange Suche nach dem ultimativen Sound. Er verarbeitet Herzschläge und Atemlaute, Experimente mit Synthesizern und Geräuschen, die NASA und ESA im All fanden.

Die stete Suche führt ihn und seine Bandmitglieder zu weltweitem Erfolg bis in die Hollywoodstudios von Los Angeles. Mit seinem Tod im Januar 2015 hinterlässt Edgar Froese 48 Jahre Musikgeschichte. Der Film erzählt die Höhepunkte von "Tangerine Dream" durch persönliche Worte des Bandleaders post mortem aus seiner Autobiografie, durch Interviews mit seiner Familie, Bandmitgliedern, befreundeten Künstlern und veröffentlicht erstmals persönliches Archivmaterial.

Der Film zeigt bisher unveröffentlichte Filmaufnahmen, gedreht vom Bandleader persönlich und seinem engen Umfeld. Erstmals sehen wir die Band hinter den Kulissen, sowohl auf Touren in Europa und Amerika, als auch beim Fotoshooting mit Jim Rakete oder beim Urlaub am Meer.

Aufzeichnungen und Interviews mit Edgar Froese, seiner Ehefrau Bianca Froese-Acquaye, mit Bandmitgliedern, engen Vertrauten und befreundeten Künstlern zeichnen die einzigartige Bandgeschichte von "Tangerine Dream" nach: eine Hommage an den Musiker Edgar Froese und die Ära der elektronischen Musik.

"Revolution of Sound. Tangerine Dream" ist eine Produktion von Tag/Traum Filmproduktion in Koproduktion mit Eastgate Music & Arts, WDR/ARTE und dem rbb.

Film von Margarete Kreuzer

Länge 90 min. / 16:9 / Farbe und SW / Stereo 5.1

Stabangaben

Regie & Buch: Margarete Kreuzer
Schnitt: Volker Gehrke, Lukas Schmid
Kamera: Jaron Henrie-McCrea, Henning Brümmer
Produzent: Gerd Haag
Ko-Produzentin: Bianca Froese-Acquaye
Redaktion: Peter Sommer (WDR), Oliver Schwehm (ARTE), Rolf Bergmann (rbb)