
Regie: Max Linz, Weltpremiere am 10. Februar, 19:00 Uhr Delphi Filmpalast -
In der Sektion "Forum" ist "Ich will mich nicht künstlich aufregen" zu sehen, der Abschlussfilm des Regisseurs Max Linz an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin.
Autos, Bomben und Film: als die Gelder für ihre Ausstellung gestrichen werden, befindet sich die Kuratorin Asta Andersen selbst mitten im kino-politischen Komplex.
Könnte man nicht auch die Spielfilme mal beim Wort nehmen?
Könnten die, die da reden, wirklich meinen, was sie sagen? Asta Andersen ist Kuratorin und bereitet eine Ausstellung über den Zusammenhang von Kino, Kunst und Politik vor. Durch Äußerungen in einem Radio-Interview verscherzt sie es sich mit ihren Geldgebern, öffentliche Mittel werden auf Eis gelegt.
ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN handelt von gegenwärtigen Verhältnissen zwischen Film, Visual Culture, Medienöffentlichkeit und -politik, wie sie sich in den Stadtraum Berlin und die Biographien seiner Bewohner einschreiben.
Der künstlerische Film ist zu einem ästhetischen Sperrgut geworden, dessen Ort permanent in Frage gestellt wird. "Hier geht’s nicht mehr, leider." "Hier aber auch nicht!" Warum eigentlich?
In ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN geht es nicht um die Entscheidung zwischen scheinbaren Alternativen (Kino oder TV, Black Box oder White Cube), nicht um Distinktion, sondern um die Integration audiovisueller Ausdrucksformen in einen medialen Zusammenhang, der von Kino über Fernsehen in die Galerie und das Online-Archiv reicht. Die Amphibie ist unterbewertet. Wir haben sie die ganze Zeit falsch interpretiert.
Es spielen:
Sarah Ralfs, Hannelore Hoger, Barbara Heynen, Rene Schappach, Daniel Hoevels, Franz Beil u.a.
Max Linz - Regie, Student der dffb - Deutsche Film - und Fernsehakademie Berlin
Unter seiner Regie entstand u.a. die Web-Serie "Das Oberhauser Gefüh"“ (2012) und der Kurzfilm "Die Finanzen des Großherzogs / Radikant Film" (2012).
Carlos Andrés López - Kamera
Studiert seit 2008 Kamera an der dffb und drehte u.a. die Kurzfilme "Mingo-Medellin" (2013) und "Die Finanzen des Großherzogs / Radikant Film" (2012).
Maximilian Haslberger – Produzent
Die Amerikafilm GmbH wurde in 2013 in Berlin gegründet und konzentriert sich auf deutsche und internationale Kunst- und Arthouse Filme. Ein weiterer Fokus liegt auf Videoprojekten im Kunstbereich. Die Firma prodzuierte u.a. Videoinstallation "In Partite" (2013, in Entwicklung) und den Experimentalfilm "It was related to me" (2012).
"Ich will mich nicht künstlich aufregen / Asta Transfer" ist eine Produktion der Amerikafilm GmbH, in Koproduktion mit der Deutschen Film - und Fernsehakademie Berlin (dffb) und dem rbb, gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg.
Amerikafilm konzentriert sich auf nationale und internationale Kunst- und Autorenfilme. Neben Projekten für Kino, Fernsehen und Filmfestivals, liegt ein weiterer Fokus auf Film- und Videoprojekten im Bereich bildender Kunst und neuer audio-visueller Schnittstellen.
Länge: 84 Minuten
Drehorte: Berlin, Haus der Kulturen der Welt und Akademie der Künste (Hanseatenweg)
Drehzeitraum: 05.08. bis 31.08. 2013
