LEUCHTSTOFF @Berlinale 2016

Mohammed (Hussein Eliraqui) und (Oktay Özdemir) spielen an der Konsole (Quelle: credo: film GmbH)

Erfolg für Filminitiative LEUCHTSTOFF - rbb-Koproduktionen bei der Berlinale

Großer Erfolg für die Filminitiative LEUCHTSTOFF von Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und Medienboard Berlin-Brandenburg: Drei im Rahmen dieser Initiative entstandene Filme haben es in das Programm der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin geschafft. "Meteorstraße" eröffnet die Sektion "Perspektive Deutsches Kino", in der mit "Wir sind die Flut" eine weitere aktuelle LEUCHTSTOFF-Spielfilmproduktion zu sehen ist. Die LEUCHTSTOFF-Dokumentation "Landstück" bereichert das Berlinale-Programm in der Sektion "Forum".

METEORSTRASSE @Berlinale

Mohammed (Hussein Eliraqui, vorne) und sein Bruder (Oktay Özdemir) auf dem Motorrad; Quelle: credo: film GmbH

Spielfilm Deutschland 2016, 84 min., Abschlussfilm von Aline Fischer - Meteorstraße

Der 18-jährige Palästinenser Mohammed (Hussein Eliraqui) lebt alleine mit seinem exzentrischen, draufgängerischen Bruder Lakhdar (Oktay Özdemir) in der heruntergekommenen ehemaligen Familienwohnung am Flughafen Berlin-Tegel, seit die Eltern Deutschland verlassen mussten. Er sucht nach Orientierung in einer Welt von Männern, ständig konfrontiert mit Misstrauen und Unberechenbarkeit. Mohammed beschließt, ein Mann zu werden und begibt sich auf einen einsamen Weg...

Wir sind die Flut @Berlinale

METEORSTRASSE - Vorführtermine auf einen Blick

Mohammed (Hussein Eliraqui) und Lakhdar (Oktay Özdemir) machen armdrücken (Quelle: credo: film GmbH)

12. Februar 2016:
14:00 Berlinale-Pressevorführung, CinemaxX 5
19:30 Berlinale-Premiere, CinemaxX 3
20:30 zeitversetzte Vorführung am Premierentag, CinemaxX 1
13. Februar 2016:
12:00 Wiederholung 1, Colosseum
20:30 Wiederholung 2, CinemaxX 1
18. Februar 2016:
15:30 Cross Section Generation, Zoo Palast 1

Wir sind die Flut - Vorführtermine auf einen Blick

Micha (Max Mauff) erhält nach jahrelanger Arbeit eine Absage für sein Forschungsprojekt und will auf eigene Faust weiterforschen; Quelle: rbb

Sektion Perspektive Deutsches Kino

19. Februar 2016:
19:30 Berlinale-Premiere, CinemaxX 3
20. Februar 2016:
12:00 Wiederholung 1, Colosseum
20:30 Wiederholung, CinemaxX 1

Luise Heyer (li) und Golo Euler (mitte) mit Regisseur Jonas Rothlaender (re) bei den Dreharbeiten zu "Fado" in Lissabon; Quelle: Alexander Haßkerl

Kinofilme aus Berlin-Brandenburg - LEUCHTSTOFF

Mit der Initiative LEUCHTSTOFF unterstützt der rbb zusammen mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg seit 2012 verstärkt Kinofilme aus der Region, vom Abschluss- und Debütfilm bis hin zum "großen" Spielfilm erfahrener Regisseure - Filme, die einen besonderen Blick auf unsere Region Berlin-Brandenburg oder ein aktuelles Phänomen unserer Gegenwart bieten, in die Geschichte oder in die Gegenwart der Region entführen, Räume öffnen, Konflikte erfahrbar machen und Perspektiven aufzeigen.

Ab 04. Februar 2016 im Kino

Grenzbock - Jäger im Wald; Quelle: Wüste Film West

Kinodokumentarfilm von Hendrik Löbbert - Grenzbock

Ein letztes Mal lässt Hubertus Meckelmann zur großen Drückjagd in der Brandenburger Wildnis blasen. Im Kerngebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes soll bald gar nicht mehr gejagt werden. Für die Reviere außen herum ist das eine Zumutung. Denn die mühsam begrenzten Populationen von Rot-, Dam- und Schwarzwild werden nun völlig durcheinander geworfen. Daran ändert auch die Rückkehr des Wolfs nichts - und der hat aus Sicht der meisten Jäger in Brandenburg sowieso nichts verloren.

im Kino

Guido (Jonas Nay); Quelle: Palka Robert

Spielfilm von Michael Rogalski - Unser letzter Sommer

Sommer 1943, die deutsche Sicherheitspolizei kontrolliert das besetzte Ostpolen. Romek (17, Filip Piotrowicz) ist Heizer auf einer Rangierlok und träumt davon, als Lokomotivführer auf der Warschau-Strecke zu arbeiten.

Der diesjährige Preis für das Beste Drehbuch beim Montreal World Film Festival (Festival des Films du Monde de Montreal) 2015 ging an Michal Rogalski, der bei UNSER LETZTER SOMMER für Regie und Drehbuch verantwortlich zeichnet.

 

Leuchtstoff-Film "Heil" - Sven (Benno Führmann) im Vordergrund, links: Jacob Matschenz, rechts: Daniel Zillmann; Foto: Dietrich Brüggemann

Spielfilm von Dietrich Brüggemann - HEIL

"Heil" ist eine Liebeskomödie und zugleich bitterböse Gesellschaftssatire, die vor nichts und niemandem Halt macht: Rechte Schläger und sich harmlos gebende Nationale werden ebenso parodiert wie liberale Intellektuelle, Antifa, Verfassungsschutz, Kulturbetrieb und Medienöffentlichkeit. Rasant und rasend zugleich inszeniert, ist der Film eine schrille Farce über die Lage der Nation.

Abgedreht

Unten von li: die Hauptdarsteller Jonas Dassler (Blogger Karl), Eva Nürnberg (Anna), Karl Alexander Seidel (Paul); Oben v. li: Produzent Martin Heisler, Regisseurin Julia Langhof, Redakteurin Cooky Ziesche, Produzentin Eva Kemme, Medienboard-Referentin Anja Dörken; Quelle: Luca Leinemann

Debütfilm von Julia Langhof | Drehstart - LOMO - The language of many others

Am 1. September 2015 fiel in Berlin-Lichterfelde die erste Klappe für die LEUCHTSTOFF-Produktion "LOMO - The language of many others" von Julia Langhof. Die Berliner Regisseurin schrieb das Drehbuch für ihr Debüt zusammen mit dem Autor Thomas Gerhold. Der Film erzählt die Geschichte des 17-jährigen Bloggers Karl und ist Teil der Kinofilminitiative von Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und Medienboard Berlin-Brandenburg.

Am Set des Kommunenfilms "Rakete Perelman", vorne links Regisseur Alexander Alaluukas; auf dem Beifahrersitz: Africa Brau (Schauspielerin / Rolle: África) Copyright: Anna Wendt Film Produktion

Abschlussfilm von Alexander Alaluukas - Rakete Perelman (AT)

Jen beginnt ein neues Leben in der Rakete Perelman, einer verrückten Künstlerkolonie mitten im Brandenburgischen Nirgendwo. Angeführt von Tobias, dem Gründer der Gemeinschaft, laufen dort die Vorbereitungen für ein Theaterstück, das die Kommune jedes Jahr für die örtliche Gemeinde inszeniert.

Karo (Claudia Eisinger) und Klein-Karo (Emelie Harbrecht) beim Kinderfest

Spielfilm von Laura Lackmann - Mängelexemplar

Regisseurin Laura Lackmann, die auch das Drehbuch schrieb, inszeniert ihr Spielfilmdebüt nach dem gleichnamigen Erfolgsroman von Sarah Kuttner. Die tragikomische Geschichte ist mit einem großartigen Frauen-Ensemble besetzt: Claudia Eisinger spielt die Hauptrolle Karo, ihre Mutter Luzy im Film ist Katja Riemann und Barbara Schöne spielt Karos Großmutter Bille.

Vor der Kamera stehen außerdem u.a. Laura Tonke, Christoph Letkowski, Maximilian Meyer-Bretschneider, Detlev Buck und Maren Kroymann.

Rückblick - Debüt im rbb

Kuratorin Asta Nielsen; Quelle: rbb/Amerikafilm/Sarah Bohn

Debüt im rbb (Free-TV-Premiere) - Ich will mich nicht künstlich aufregen

Autos, Bomben und Film: als die Gelder für ihre Ausstellung gestrichen werden, befindet sich die Kuratorin Asta Andersen selbst mitten im kino-politischen Komplex.

Könnte man nicht auch die Spielfilme mal beim Wort nehmen? Könnten die, die da reden, wirklich meinen, was sie sagen? Asta Andersen ist Kuratorin und bereitet eine Ausstellung über den Zusammenhang von Kino, Kunst und Politik vor.

Weitere LEUCHTSTOFF-Produktionen

RSS-Feed
  • ARD-Themenwoche "Heimat" - Dokumentarfilm von Volker Koepp 

    Drei Menschen auf einem Pferdewagen in Moldawien; Quelle: rbb/Volker Koepp

    Do 08.10.2015 | 23:15 | LEUCHTSTOFF - In Sarmatien

    Der Film ist eine Reise durch Sarmatien, jenem geographischen Raum, der sich auf historischen Landkarten östlich der Weichsel zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer ausdehnte. Filmemacher Volker Koepp begegnet Menschen, die von ihrer Verwurzelung in der Heimat, ihren heutigen Leben und ihren Hoffnungen für die Zukunft erzählen.

  • Spielfilm von Andreas Dresen 

    Dani ( Merlin Rose), Pitbull (Marcel Heuperman) und Rico (Julius Nitschkoff) (v.l); © Rommel Film / Pandora Film / Foto: Peter Hartwig

    - Als wir träumten

    Als wir träumten war der Stadtrand von Leipzig die Welt. Die DDR war weg und wir waren noch da. Pitbull war noch kein Dealer. Mark war noch nicht tot. Rico war der größte Boxer und Sternchen war das schönste Mädchen, doch sie hat mich nicht so geliebt, wie ich sie. Alles kam anders. Aber es war unsere schönste Zeit.

  • Dokumentarfilm von Annekatrin Hendel 

    Anderson im Tonstudio (Quelle: rbb)

    Di 10.11.2015 | 22:45 | LEUCHTSTOFF - Anderson

    Der Schriftsteller Sascha Anderson, in den 1980ern Fixstern und Popstar des kreativen DDR-Undergrounds, wird 1991 als Stasizuträger ersten Ranges enttarnt. Ein Skandal. Vom Nachnamen blieb nur noch das "A" und nicht wenige ergänzten: "rschlosch".

  • Abschlussfilm von Ana-Felicia Scutelnicu | Regiestudentin dffb 

    die Protagonistin Anishoara und ihren Freund Cristi; Quelle: Weydemann Bros.

    - Anishoara

    Anishoara (15) lebt am Rande Europas in dem kleinen moldawischen Dorf Trebujeni. Der Film erzählt in vier Jahreszeiten den Alltag des Mädchens und die jeweils vergänglichen Momente zwischen Kind und Erwachsensein, die jeder von uns erlebt hat.

  • ARD-Themenwoche "Heimat" - Film von Frank Marten Pfeiffer und Rouven Rech 

    Union fürs Leben - Fans im Stadion; Quelle: Weltkino Filmverleih

    Di 06.10.2015 | 22:45 | LEUCHTSTOFF - Union fürs Leben

    Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch untrennbar miteinander verbunden: der junge Fußballprofi Christopher Quiring, Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja, der Streetworker Stefan Schützler, sein Schützling Alex und der Schauspieler Chris Lopatta teilen eine große Leidenschaft - den 1. FC Union Berlin.

  • Spielfilm von Pola Beck 

    Aylin Tezel in "Am Himmel der Tag" (Quelle: rbb/Beda Mulzer/ALINFilmproduktion)

    - Am Himmel der Tag

    Lara (Aylin Tezel) ist 25 und weiß nicht, was sie will. Sie wird bald das Architekturstudium abschließen, das sie nicht interessiert. Mit ihrer Freundin Nora zieht sie durch die Nachtclubs, aber auch daran hat sie schon lange keinen Spaß mehr. Sie würde gerne anders leben, aber wie?

  • ARD-Themenwoche "Heimat" - Dokumentarfilm von Antje Kruska und Judith Keil 

    Cover, © rbb/Basis-Film Verleih Berlin

    Mi 07.10.2015 | 22:45 | LEUCHTSTOFF - Land in Sicht

    Die Flüchtlinge Abdul, Brian und Farid sind in Brandenburg gestrandet. Von hier aus suchen sie nach Wegen in die deutsche Gesellschaft. Auf Dorffesten, Ämtern und Berliner Diskotheken prallen ihre Vorstellungen von Deutschland mit den Ansichten und Einstellungen der Deutschen aufeinander. Anstelle von Betroffenheit rückt LAND IN SICHT die unfreiwillige Komik dieses Aufeinandertreffens in den Blick.