im Kino

Leuchtstoff-Film "Heil" - Sven (Benno Führmann) im Vordergrund, links: Jacob Matschenz, rechts: Daniel Zillmann; Foto: Dietrich Brüggemann

Ab 16.07.2015 bundesweiter Kinostart - HEIL

Am 28. Juni 2015 feierte die neue LEUCHTSTOFF-Produktion "Heil" von Dietrich Brüggemann Weltpremiere beim Filmfest München. Direkt im Anschluss läuft der Film auf den Filmfestivals in Karlovy Vary und Jerusalem. "Heil" ist eine Liebeskomödie und zugleich bitterböse Gesellschaftssatire, die vor nichts und niemandem Halt macht: Rechte Schläger und sich harmlos gebende Nationale werden ebenso parodiert wie liberale Intellektuelle, Antifa, Verfassungsschutz, Kulturbetrieb und Medienöffentlichkeit. Rasant und rasend zugleich inszeniert, ist der Film eine schrille Farce über die Lage der Nation.

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Im Kino

Abgedreht

Michael Rogalski und Team bei der Motivsuche; Quelle: rbb/ Sunday Filmproduktions GmbH

Spielfilm Deutschland/Polen 2015 - Unser letzter Sommer

Romek ist 17 Jahre alt und arbeitet als Heizer auf einer Rangierlokomotive. Er träumt davon, einmal als Lokführer die Warschaustrecke fahren zu dürfen und will das Herz der wunderschönen Franka (16) erobern. Die Tochter eines örtlichen Bauern hat eine Anstellung als Küchenhilfe im deutschen Gendarmerieposten.  Dort lernt sie den jungen Deutschen Guido (17) kennen.

Luise Heyer (li) und Golo Euler (mitte) mit Regisseur Jonas Rothlaender (re) bei den Dreharbeiten zu "Fado" in Lissabon; Quelle: Alexander Haßkerl

Abschlussfilm von Jonas Rothlaender - Fado (AT)

Der junge Chirurg Fabian bricht kurzentschlossen von Berlin nach Portugal auf, um seine Ex-Freundin Doro zurückzugewinnen. Fabians Eifersucht hat das Paar vor einiger Zeit auseinander getrieben, doch nun soll alles anders werden. In Lissabon sucht er sich eine Wohnung und einen Job, und allmählich kommen sich Fabian und Doro wieder näher. Doch mit der Wiederannäherung kehren auch die alten Probleme zurück.

Grenzbock - Jäger im Wald; Quelle: Wüste Film West

Kinodokumentarfilm von Hendrik Löbbert - Grenzbock

Ein letztes Mal lässt Hubertus Meckelmann zur großen Drückjagd in der Brandenburger Wildnis blasen. Im Kerngebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes soll bald gar nicht mehr gejagt werden. Für die Reviere außen herum ist das eine Zumutung. Denn die mühsam begrenzten Populationen von Rot-, Dam- und Schwarzwild werden nun völlig durcheinander geworfen. Daran ändert auch die Rückkehr des Wolfs nichts - und der hat aus Sicht der meisten Jäger in Brandenburg sowieso nichts verloren.

Karo (Claudia Eisinger) und Klein-Karo (Emelie Harbrecht) beim Kinderfest

Spielfilm von Laura Lackmann - Mängelexemplar

Regisseurin Laura Lackmann, die auch das Drehbuch schrieb, inszeniert ihr Spielfilmdebüt nach dem gleichnamigen Erfolgsroman von Sarah Kuttner. Die tragikomische Geschichte ist mit einem großartigen Frauen-Ensemble besetzt: Claudia Eisinger spielt die Hauptrolle Karo, ihre Mutter Luzy im Film ist Katja Riemann und Barbara Schöne spielt Karos Großmutter Bille.

Vor der Kamera stehen außerdem u.a. Laura Tonke, Christoph Letkowski, Maximilian Meyer-Bretschneider, Detlev Buck und Maren Kroymann.

Wir sind die Flut - Sebastian Hilger (1.v.li), (Lana Cooper, 2. v.li), Nadine Gottmann (3.v.li), (Max Mauff, re); Quelle: rbb

Abschlussfilm von Sebastian Hilger (AKA) - Wir sind die Flut

Vor 20 Jahren ist vor der Küste von Windholm das Meer verschwunden, an einem Morgen, einfach so. Die Ursache ist bis heute ungeklärt. Micha (Max Mauff) und Jana (Lana Cooper), zwei junge Physiker aus Berlin machen sich auf, der naturwissenschaftlichen Anomalie auf den Grund zu gehen. Doch dabei werden sie mehr und mehr in den Bann einer vereinsamten Dorfgemeinschaft gezogen. Die Bewohner trauern seit dem Tag, an dem das Meer verschwand, um den Verlust ihrer Kinder.

Mohammed (Hussein Eliraqui, vorne) und sein Bruder (Oktay Özdemir) auf dem Motorrad; Quelle: credo: film GmbH

Abschlussfilm von Aline Fischer, 70 min - Meteorstraße

Der 18-jährige Palästinenser Mohammed lebt alleine mit seinem älteren Bruder in Berlin, seit seine Eltern abgeschoben wurden. Er träumt davon, zu ihnen zu ziehen, soll jedoch seine Ausbildung beenden und gerät in dem Versuch sich zu behaupten gegen einen strengen Chef, einen unberechenbaren Bruder und ein misstrauisches Umfeld auf einen einsamen Weg.

Weitere LEUCHTSTOFF-Produktionen

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  • Spielfilm von Andreas Dresen 

    Dani ( Merlin Rose), Pitbull (Marcel Heuperman) und Rico (Julius Nitschkoff) (v.l); © Rommel Film / Pandora Film / Foto: Peter Hartwig

    - Als wir träumten

    Als wir träumten war der Stadtrand von Leipzig die Welt. Die DDR war weg und wir waren noch da. Pitbull war noch kein Dealer. Mark war noch nicht tot. Rico war der größte Boxer und Sternchen war das schönste Mädchen, doch sie hat mich nicht so geliebt, wie ich sie. Alles kam anders. Aber es war unsere schönste Zeit.

  • Spielfim von Ester Amrami 

    Noa (Neta Riskin); Quelle: rbb/Noa Magger

    - Anderswo

    Im Mittelpunkt des Spielfilms steht Noa (Neta Riskin). Sie ist Anfang 30, lebt seit acht Jahren in Berlin und steckt in einer Krise. Wo gehört sie hin? Zu Jörg (Golo Euler), ihrem deutschen Freund, bei dem sie gerade eingezogen ist, oder nach Israel zu ihrer Familie und ihren alten Freunden?

  • Spielfim von Max Linz 

    Kuratorin Asta Nielsen; Quelle: rbb/Amerikafilm/Sarah Bohn

    - Ich will mich nicht künstlich aufregen

    Autos, Bomben und Film: als die Gelder für ihre Ausstellung gestrichen werden, befindet sich die Kuratorin Asta Andersen selbst mitten im kino-politischen Komplex. Könnte man nicht auch die Spielfilme mal beim Wort nehmen?

  • Spielfilm von Sylke Enders 

    Julia Jendroßek, Daniel Sträßer Flughafen Schönefeld; Quelle: Claudia Rorarius

    - Schönefeld Boulevard

    Der neue Film von Sylke Enders ("Kroko", "Mondkalb", "Du bist dran") erzählt  die tragikomische Geschichte der 18-jährigen Cindy, deren Hoffnungen wie der Bau des geplanten Großflughafens still stehen.

  • Abschlussfilm von Ana-Felicia Scutelnicu | Regiestudentin dffb 

    die Protagonistin Anishoara und ihren Freund Cristi; Quelle: Weydemann Bros.

    - Anishoara

    Anishoara (15) lebt am Rande Europas in dem kleinen moldawischen Dorf Trebujeni. Der Film erzählt in vier Jahreszeiten den Alltag des Mädchens und die jeweils vergänglichen Momente zwischen Kind und Erwachsensein, die jeder von uns erlebt hat.

  • Dokumentarfilm von Frank Marten Pfeiffer 

    Union fürs Leben - Fans im Stadion; Quelle: Weltkino Filmverleih

    - Union fürs Leben

    "Union fürs Leben" erzählt über den 1. FC Union Berlin, der mehr ist als eine Fußballmannschaft. Der Verein und seine treuen Anhänger haben über viele Jahrzehnte einen Mythos geschaffen, der heute lebendiger ist denn je. Das Stadion An der Alten Försterei im Osten Berlins wurde für viele Menschen ein echtes Stück Heimat, ein verlässlicher Anker im Auf und Ab ihrer Biografien, eben eine "Union fürs Leben".

  • Spielfilm von Pola Beck 

    Aylin Tezel in "Am Himmel der Tag" (Quelle: rbb/Beda Mulzer/ALINFilmproduktion)

    - Am Himmel der Tag

    Lara (Aylin Tezel) ist 25 und weiß nicht, was sie will. Sie wird bald das Architekturstudium abschließen, das sie nicht interessiert. Mit ihrer Freundin Nora zieht sie durch die Nachtclubs, aber auch daran hat sie schon lange keinen Spaß mehr. Sie würde gerne anders leben, aber wie?

  • Dokumentarfilm von Antje Kruska und Judith Keil 

    Brian Ngopan aus Kamerun in Bad Belzig; Quelle: rbb/Marcus Winterbauer

    - Land in Sicht

    Abdul ist ein Scheich aus dem Jemen, Farid kommt aus dem Iran, Brian aus Kamerun - nun sind sie in Brandenburg gestrandet, als Flüchtlinge. Aufgebrochen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, finden sie sich wieder im abgelegenen Asylbewerberheim in Bad Belzig.

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