
- Fünf Fragen, fünf Antworten
Redakteur Ole Kampovski und die Produzenten Elke Ried und Thorsten Flassnöcker stehen Rede und Antwort zu ihren Lieblingsmärchen.
Redakteur: Ole Kampovski
1. Von welchem Märchen konnten Sie als Kind nie genug vorgelesen bekommen?
Ich mochte immer die Märchen in denen die Helden in die Welt zogen: "Das tapfere Schneiderlein", "Der gestiefelte Kater", "Hans im Glück".
2. Gibt es eine eigene Interpretation ihres Märchens?
Einfach gesagt: Jeder kann seines Glückes Schmidt sein. Wenn du ein Ziel hast, dann geh drauf los und mit viel Mut, ein wenig Frechheit, etwas Glück (und einem schlauen Kater) kannst du dein Ziel erreichen.
3. Was uns beim Drehen zum Lachen gebracht hat:
Die Arbeit am Drehbuch ist mit Autoren wie Leonie und Dieter Bongartz ein einziges Vergnügen. Zum Lachen gebracht hat uns auch immer wieder unser wunderbarer Hauptdarsteller Roman, der sich - kaum hatte er die Stiefel an - wirklich in eine Märchenfigur verwandelt hat.
4. Was uns beim Drehen geschockt / genervt / verwundert hat:
Wie schwer es ist, mit echten Katzen zu drehen und wie kalt norddeutsche Seen im Sommer sein können.
5. Welches Märchen würden Sie gerne mal produzieren / redaktionell betreuen? Warum?
Wenn nicht Grimm, dann Sindbad der Seefahrer oder Ali Baba und die 40 Räuber – Warum? Weil Helden in die Welt ziehen und mit viel Mut, ein wenig Frechheit und etwas Glück ihr Ziel erreichen.
Ich mochte immer die Märchen in denen die Helden in die Welt zogen: "Das tapfere Schneiderlein", "Der gestiefelte Kater", "Hans im Glück".
2. Gibt es eine eigene Interpretation ihres Märchens?
Einfach gesagt: Jeder kann seines Glückes Schmidt sein. Wenn du ein Ziel hast, dann geh drauf los und mit viel Mut, ein wenig Frechheit, etwas Glück (und einem schlauen Kater) kannst du dein Ziel erreichen.
3. Was uns beim Drehen zum Lachen gebracht hat:
Die Arbeit am Drehbuch ist mit Autoren wie Leonie und Dieter Bongartz ein einziges Vergnügen. Zum Lachen gebracht hat uns auch immer wieder unser wunderbarer Hauptdarsteller Roman, der sich - kaum hatte er die Stiefel an - wirklich in eine Märchenfigur verwandelt hat.
4. Was uns beim Drehen geschockt / genervt / verwundert hat:
Wie schwer es ist, mit echten Katzen zu drehen und wie kalt norddeutsche Seen im Sommer sein können.
5. Welches Märchen würden Sie gerne mal produzieren / redaktionell betreuen? Warum?
Wenn nicht Grimm, dann Sindbad der Seefahrer oder Ali Baba und die 40 Räuber – Warum? Weil Helden in die Welt ziehen und mit viel Mut, ein wenig Frechheit und etwas Glück ihr Ziel erreichen.

Produzenten Elke Ried & Thorsten Flassnöcker
1. Von welchem Märchen konnten Sie als Kind nie genug vorgelesen bekommen?
Elke Ried: Ich mochte "König Drosselbart" sehr gerne, weil es erzählt, dass Hochmut bestraft wird, die Prinzessin aber doch noch eine Chance bekommt, sich zu ändern. Bei "Schneeweißchen und Rosenrot" hat mich die große Hilfsbereitschaft der Schwestern sehr beeindruckt, die am Ende belohnt wird. Und an "Schneewittchen" hat mir vor allem gefallen, dass es einmal eine Prinzessin mit dunklen Haaren gab.
Thorsten Flassnöcker: Mein Vater erzählt, dass ich mich bei "Hänsel und Gretel" gefreut habe, wenn die Hexe in den Ofen gestoßen wird, und geärgert habe, dass die Vögel das Brot gegessen haben. Das glückliche Aufwachen von "Schneewittchen" soll ich nicht geglaubt haben, denn "tot ist tot".
2. Gibt es eine eigene Interpretation ihres Märchens?
Elke Ried: Für mich stehen unsere Helden, der gestiefelte Kater und der Müllerssohn Hans für Intellekt und Intuition, bzw. Kopf und Bauch. Während der Kater einen Plan verfolgt und sehr zielgerichtet handelt, ist Hans zu Beginn der Geschichte eher ratlos und lässt dann, offenbar gegen jede Vernunft, dem Kater Stiefel machen. Am Ende zeigt sich, dass er genau richtig gehandelt hat, indem er seinem Gefühl vertraute, auch wenn nicht abzusehen war, was sich daraus entwickelt.
Die zweite Botschaft, die sehr offensichtlich in dem Märchen steckt, ist "Kleider machen Leute". Zunächst sind es natürlich die Stiefel, die den Kater zum gestiefelten Kater und damit handlungsfähig machen. Und schließlich ist es der Kleiderwechsel von Hans nach seinem Bad im See, der aus dem Müllerssohn einen Grafen macht.
Thorsten Flassnöcker: In unserer Verfilmung stand der Leitspruch "Fang an, was du kannst!" im Zentrum, was sowohl bedeutet, dass man nicht alles auf Morgen verschieben soll, aber auch, dass man nicht mehr anpacken soll, als man erledigen kann.
3. Was uns beim Drehen zum Lachen gebracht hat:
Elke Ried: Gelacht haben wir vor allem aus Freude an den gelungenen, teilweise auch sehr witzigen Dialogen und mit welcher (ernsthaften) Begeisterung die Schauspieler und der Regisseur das Drehbuch in Szene gesetzt haben. Und manchmal haben wir auch aus Verzweiflung gelacht, wenn die Tiere auch bei der x-ten Wiederholung partout nicht den Regieanweisungen folgen wollten.
Thorsten Flassnöcker: Mich hat immer wieder erfreut, mit welcher Begeisterung Schauspieler und Regie bei der Sache waren.
4. Was uns beim Drehen geschockt /genervt / verwundert hat:
Elke Ried: Ein wenig genervt hat die unsichere Wetterlage, so dass beim Drehen häufig abgewartet werden musste, bis sich die nächste dicke, dunkelgraue Wolke verzogen hatte. Im Film ist davon natürlich nichts zu sehen.
Thorsten Flassnöcker: Die Arbeit mit Tieren erfordert eine Geduld, die ich nicht immer aufbringen konnte ...
5. Welches Märchen würden Sie gerne mal produzieren?
Elke Ried: Die Märchen bieten noch so viele schöne Geschichten, die es lohnt zu verfilmen, insofern hätte ich gerne noch mehrere Wünsche frei. Wir arbeiten parallel an verschiedenen Konzepten, entscheidend ist am Ende was man Kindern mit dem Märchen erzählen will und ob die Botschaft in die heutige Zeit passt.
Thorsten Flassnöcker: Ich mag lustige Märchen, wie z.B. "Der Meisterdieb", freue mich aber über jedes Märchen.
Elke Ried: Ich mochte "König Drosselbart" sehr gerne, weil es erzählt, dass Hochmut bestraft wird, die Prinzessin aber doch noch eine Chance bekommt, sich zu ändern. Bei "Schneeweißchen und Rosenrot" hat mich die große Hilfsbereitschaft der Schwestern sehr beeindruckt, die am Ende belohnt wird. Und an "Schneewittchen" hat mir vor allem gefallen, dass es einmal eine Prinzessin mit dunklen Haaren gab.
Thorsten Flassnöcker: Mein Vater erzählt, dass ich mich bei "Hänsel und Gretel" gefreut habe, wenn die Hexe in den Ofen gestoßen wird, und geärgert habe, dass die Vögel das Brot gegessen haben. Das glückliche Aufwachen von "Schneewittchen" soll ich nicht geglaubt haben, denn "tot ist tot".
2. Gibt es eine eigene Interpretation ihres Märchens?
Elke Ried: Für mich stehen unsere Helden, der gestiefelte Kater und der Müllerssohn Hans für Intellekt und Intuition, bzw. Kopf und Bauch. Während der Kater einen Plan verfolgt und sehr zielgerichtet handelt, ist Hans zu Beginn der Geschichte eher ratlos und lässt dann, offenbar gegen jede Vernunft, dem Kater Stiefel machen. Am Ende zeigt sich, dass er genau richtig gehandelt hat, indem er seinem Gefühl vertraute, auch wenn nicht abzusehen war, was sich daraus entwickelt.
Die zweite Botschaft, die sehr offensichtlich in dem Märchen steckt, ist "Kleider machen Leute". Zunächst sind es natürlich die Stiefel, die den Kater zum gestiefelten Kater und damit handlungsfähig machen. Und schließlich ist es der Kleiderwechsel von Hans nach seinem Bad im See, der aus dem Müllerssohn einen Grafen macht.
Thorsten Flassnöcker: In unserer Verfilmung stand der Leitspruch "Fang an, was du kannst!" im Zentrum, was sowohl bedeutet, dass man nicht alles auf Morgen verschieben soll, aber auch, dass man nicht mehr anpacken soll, als man erledigen kann.
3. Was uns beim Drehen zum Lachen gebracht hat:
Elke Ried: Gelacht haben wir vor allem aus Freude an den gelungenen, teilweise auch sehr witzigen Dialogen und mit welcher (ernsthaften) Begeisterung die Schauspieler und der Regisseur das Drehbuch in Szene gesetzt haben. Und manchmal haben wir auch aus Verzweiflung gelacht, wenn die Tiere auch bei der x-ten Wiederholung partout nicht den Regieanweisungen folgen wollten.
Thorsten Flassnöcker: Mich hat immer wieder erfreut, mit welcher Begeisterung Schauspieler und Regie bei der Sache waren.
4. Was uns beim Drehen geschockt /genervt / verwundert hat:
Elke Ried: Ein wenig genervt hat die unsichere Wetterlage, so dass beim Drehen häufig abgewartet werden musste, bis sich die nächste dicke, dunkelgraue Wolke verzogen hatte. Im Film ist davon natürlich nichts zu sehen.
Thorsten Flassnöcker: Die Arbeit mit Tieren erfordert eine Geduld, die ich nicht immer aufbringen konnte ...
5. Welches Märchen würden Sie gerne mal produzieren?
Elke Ried: Die Märchen bieten noch so viele schöne Geschichten, die es lohnt zu verfilmen, insofern hätte ich gerne noch mehrere Wünsche frei. Wir arbeiten parallel an verschiedenen Konzepten, entscheidend ist am Ende was man Kindern mit dem Märchen erzählen will und ob die Botschaft in die heutige Zeit passt.
Thorsten Flassnöcker: Ich mag lustige Märchen, wie z.B. "Der Meisterdieb", freue mich aber über jedes Märchen.









