- Ost-Berlin soll schöner werden (1987)
1987 - Berlin feiert sein 750-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum putzt sich Ost-Berlin raus, die restaurierte Friedrichswerderische Kirche und der französische Dom werden wiedereröffnet. Kristina Laduch arbeitet als Stadtbezirksarchitektin und ist für Restaurierung historischer Häuser zuständig.
1987 - Berlin feiert sein 750-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum putzt sich Ost-Berlin raus, die restaurierte Friedrichswerderische Kirche und der französische Dom am Gendarmenmarkt werden wiedereröffnet. Das altehrwürdige Nikolai-Viertel erstrahlt in neuem Glanz mit rekonstruierten und wiederaufgebauten Gebäuden.
Kristina Laduch ist damals als Stadtbezirksarchitektin bei der Restaurierung historischer Häuser und Straßenzüge im Ostberliner Zentrum tätig, so auch in der Sophienstraße in Mitte. Sie erzählt, wie Ost-Berlin mit allen Mitteln für die 750-Jahrfeier herausgeputzt wurde – während der Rest der Republik weiter verfiel.
Was noch passierte:
1987 - das war das Jahr, in dem Berlin sein 750-jähriges Bestehen groß feierte: in Ost und West – getrennt. Es war das Jahr, in dem in West-Berlin zum ersten Mal Smog der Alarmstufe 1 ausgerufen wurde und US-Präsident Ronald Reagan am Brandenburger Tor den sowjetischen Generalsekretär Michail Gorbatschow aufforderte, das Tor zu öffnen und die Mauer einzureißen.
Der Westberliner Polizeibeamte Helmut Sarwas erinnert sich an den 1. Mai in Kreuzberg: Abends kam es das erste Mal zu Krawallen – es war wie in einem Horror-Film, Steinwürfe, brennende Autos, ein enorme Geräuschkulisse, es war gespenstisch.
"Mauerjahre - Leben im geteilten Berlin" dokumentiert 30 Jahre Leben in der zweigeteilten Stadt: von den Monaten vor dem Mauerbau 1961 bis zur offiziellen Wiedervereinigung Deutschlands 1990. 30 filmische Jahreschroniken à 15 Minuten erzählen, was die Berliner in West und Ost bewegte.
Kristina Laduch ist damals als Stadtbezirksarchitektin bei der Restaurierung historischer Häuser und Straßenzüge im Ostberliner Zentrum tätig, so auch in der Sophienstraße in Mitte. Sie erzählt, wie Ost-Berlin mit allen Mitteln für die 750-Jahrfeier herausgeputzt wurde – während der Rest der Republik weiter verfiel.
Was noch passierte:
1987 - das war das Jahr, in dem Berlin sein 750-jähriges Bestehen groß feierte: in Ost und West – getrennt. Es war das Jahr, in dem in West-Berlin zum ersten Mal Smog der Alarmstufe 1 ausgerufen wurde und US-Präsident Ronald Reagan am Brandenburger Tor den sowjetischen Generalsekretär Michail Gorbatschow aufforderte, das Tor zu öffnen und die Mauer einzureißen.
Der Westberliner Polizeibeamte Helmut Sarwas erinnert sich an den 1. Mai in Kreuzberg: Abends kam es das erste Mal zu Krawallen – es war wie in einem Horror-Film, Steinwürfe, brennende Autos, ein enorme Geräuschkulisse, es war gespenstisch.
"Mauerjahre - Leben im geteilten Berlin" dokumentiert 30 Jahre Leben in der zweigeteilten Stadt: von den Monaten vor dem Mauerbau 1961 bis zur offiziellen Wiedervereinigung Deutschlands 1990. 30 filmische Jahreschroniken à 15 Minuten erzählen, was die Berliner in West und Ost bewegte.

