- Kennedy besucht Berlin (1963)

1963 - das war das Jahr, in dem sich US-Präsident John F. Kennedy in einer Rede vor dem Schöneberger Rathaus bekannte: "Ich bin ein Berliner". Fast zwei Jahre nach dem Mauerbau besucht Kennedy den Westen der Stadt. Die Berliner haben lange darauf warten müssen.
1963 - das war das Jahr, in dem sich US-Präsident John F. Kennedy in einer Rede vor dem Schöneberger Rathaus bekannte: "Ich bin ein Berliner". Fast zwei Jahre nach dem Mauerbau besucht Kennedy den Westen der Stadt. Die Berliner haben lange darauf warten müssen.

Die Begeisterung für den amerikanischen Präsidenten ist gigantisch. Seine Fahrt durch die eingeschlossene Stadt im offenen Wagen wird ein Triumphzug. Eine Million Menschen jubeln ihm zu. Ein unglaublicher Empfang. Begeistert erinnert sich Heidrun Kotte an den Triumphzug von John F. Kennedy durch die Stadt.

Was noch passierte:

Hertha BSC spielte das erste Mal in der Fußball-Bundesliga und kurz vor Weihnachten machte ein erstes Passierscheinabkommen die Mauer für wenige Tage etwas durchlässiger. Berührt erzählt Liselotte Kubitza vom langersehnten Wiedersehen der Verwandtschaft aus West-Berlin.

"Mauerjahre – Leben im geteilten Berlin" dokumentiert 30 Jahre Leben in der zweigeteilten Stadt: von den Monaten vor dem Mauerbau 1961 bis zur offiziellen Wiedervereinigung Deutschlands 1990.

Das Rathaus Schöneberg

weitere Beiträge:

Screenshot Tunnelflucht 1965 (Quelle: rbb)

Tunnelflucht an der Bernauer Straße (1964)

Oktober 1964: Eine spektakuläre Massenflucht. Westberliner Studenten haben an der Bernauer Straße einen Tunnel nach Ost-Berlin gegraben. 145 Meter liegen zwischen Ein- und Ausstieg. Der Tunnel verläuft teilweise 12 Meter unter der Erde.