Berliner feiern den Fall der Mauer (Quelle: rbb)

- Der Fall der Mauer (1989)

Am Abend des 9. November findet in Ost-Berlin eine "internationale Pressekonferenz" statt, die ihren Platz in den Geschichtsbüchern finden wird. Das SED-Politbüromitglied Günter Schabowski spricht dort einen folgenschweren Satz.
Am Abend des 9. November findet in Ost-Berlin eine  "internationale Pressekonferenz" statt, die ihren Platz in den Geschichtsbüchern finden wird. Das SED-Politbüromitglied Günter Schabowski spricht auf dieser Pressekonferenz den folgenschweren Satz, nachdem nichts mehr sein sollte, wie es bis dahin war. 

Auf der anderen Seite der Mauer erlebte die Westberliner Schauspielerin Regina Lemnitz diesen historischen Abend. Sie erzählt von einem Bühnenauftritt am 9. November 1989 und der Unruhe hinter der Bühne im letzten Akt.

Was noch passierte:


1989 - das war das Jahr, das wie kein anderes seit 1961 das Leben in der geteilten Stadt ändern sollte. Die Mauer fiel, weil DDR-Bürger es friedlich erzwangen. Das Anfang vom Ende der DDR begann als die Opposition erstmals den Wahlbetrug der SED aufdeckte. Der Ostberliner Mario Schatta erinnert sich, wie er und andere den Genossen beim Stimmenzählen auf die Finger schauten und regelmäßig "Unregelmäßigkeiten" feststellten.

"Mauerjahre - Leben im geteilten Berlin" dokumentiert 30 Jahre Leben in der zweigeteilten Stadt: von den Monaten vor dem Mauerbau 1961 bis zur offiziellen Wiedervereinigung Deutschlands 1990. 30 filmische Jahreschroniken à 15 Minuten erzählen, was die Berliner in West und Ost bewegte.

Das Schloßparktheater in Steglitz