Geldumtausch zur Währungsunion (Quelle: rbb)

- Neues Geld für den Osten (1990)

Es war ein wichtiger Schritt zur Einheit. Ab 01. Juli 1990 gab es im Osten die D-Mark. Jeder Erwachsene konnte 4000 Mark- Ost zum Wechselkurs 1:1 umtauschen, höhere Sparkonten wurden 1:2 umgestellt.
Es war ein wichtiger Schritt zur Einheit. Ab 01. Juli 1990 gab es im Osten die D-Mark. Jeder Erwachsene konnte 4000 Mark- Ost zum Wechselkurs 1:1 umtauschen, höhere Sparkonten wurden 1:2 umgestellt. Brigitte Wnuck von Lipinski, Chefin von "Gittis Bierbar" in Berlin- Mitte, eriinert sich an die Nacht der Währungsunion.

Was noch passierte:

1990 - das war das Jahr, in dem die Mauer abgetragen wurde: von Mauerspechten in Handarbeit und von Baggern plattenweise. Ost-Berliner stürmten die Stasi-Zentrale, wählten zum ersten mal frei, Lothar de Maizière wurde der erste und gleichzeitig letzte Ministerpräsident der DDR,  die Alliierten gaben ihr Kontrollrecht auf. Eine Stadt im Umbruch – ein Land im Umbruch.

Alwin Nachtweh, Mauerspecht aus West-Berlin, erinnert sich wie neben Touristen und Souvenirjägern, die Mauerstücke mit Echtheitszertifikat erwarben, auch Ostberliner bei ihm standen und die Uniformen verkaufen wollten, oft war "in einer Tüte ein ganzes Leben". Der Ostberliner Bürgerrechtler Carlo Jordan erzählt von den Entdeckungen in der Stasi-Zentrale, den Verhandlungen am Runden Tisch und den ersten Monaten nach dem Mauerfall.

"Mauerjahre - Leben im geteilten Berlin“ dokumentiert 30 Jahre Leben in der zweigeteilten Stadt: von den Monaten vor dem Mauerbau 1961 bis zur offiziellen Wiedervereinigung Deutschlands 1990. 30 filmische Jahreschroniken à 15 Minuten erzählen, was die Berliner in West und Ost bewegte.