
- Wahlen in West-Berlin und der DDR (1981)
Westberlin im Wahlkampf. Schon am Wahlabend zeichnen sich zwei Sensationen ab. Auch in Ost-Berlin wird gewählt. Dort bleibt erwartungsgemäß alles beim Alten.
West-Berlin im Wahlkampf. Schon am Wahlabend zeichnen sich zwei Sensationen ab: die Alternative Liste, die Grünen Berlins, zieht erstmals ins Abgeordnetenhaus ein. Und nach über 26 Jahren wird West-Berlin wieder von der CDU regiert. Richard von Weizsäcker wird Regierender Bürgermeister - Innensenator wird der schon vorher als Hardliner bekannte Heinrich Lummer.
Auch in Ost-Berlin wird gewählt. Dort bleibt erwartungsgemäß alles beim Alten. Bei den Wahlen zur DDR-Volkskammer im Juni stimmen laut offiziellen Angaben 99.86 Prozent für die Einheitsliste unter Führung SED.
Was noch passierte:
1981 - das war auch das Jahr, in dem der Hausbesetzer Klaus-Jürgen Rattay tödlich verunglückte und der Film „Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ mit seiner Schilderung des Berliner Drogenmilieus die Menschen schockierte.
Annette Schill erzählt von der Hausbesetzer-Szene und davon, wie sie selbst eine ehemalige Fabrik in Kreuzberg besetzte und zur „Regenbogenfabrik“ umgestaltete.
Von einem ganz anderen Bauprojekt schwärmt die Ostberlinerin Heide-Marie Heyde: dem Sport- und Erholungszentrum, kurz SEZ genannt, in Berlin-Friedrichshain. Sie erinnert sich, dass bis zu 10.000 Besucher an Spitzentagen kamen und viele für das „Wellen hopsen“ lange Wartezeiten in Kauf nahmen. Das SEZ versprach Sport und Wellness - made in GDR.
"Mauerjahre - Leben im geteilten Berlin“ dokumentiert 30 Jahre Leben in der zweigeteilten Stadt: von den Monaten vor dem Mauerbau 1961 bis zur offiziellen Wiedervereinigung Deutschlands 1990. 30 filmische Jahreschroniken à 15 Minuten erzählen, was die Berliner in West und Ost bewegte.
Auch in Ost-Berlin wird gewählt. Dort bleibt erwartungsgemäß alles beim Alten. Bei den Wahlen zur DDR-Volkskammer im Juni stimmen laut offiziellen Angaben 99.86 Prozent für die Einheitsliste unter Führung SED.
Was noch passierte:
1981 - das war auch das Jahr, in dem der Hausbesetzer Klaus-Jürgen Rattay tödlich verunglückte und der Film „Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ mit seiner Schilderung des Berliner Drogenmilieus die Menschen schockierte.
Annette Schill erzählt von der Hausbesetzer-Szene und davon, wie sie selbst eine ehemalige Fabrik in Kreuzberg besetzte und zur „Regenbogenfabrik“ umgestaltete.
Von einem ganz anderen Bauprojekt schwärmt die Ostberlinerin Heide-Marie Heyde: dem Sport- und Erholungszentrum, kurz SEZ genannt, in Berlin-Friedrichshain. Sie erinnert sich, dass bis zu 10.000 Besucher an Spitzentagen kamen und viele für das „Wellen hopsen“ lange Wartezeiten in Kauf nahmen. Das SEZ versprach Sport und Wellness - made in GDR.
"Mauerjahre - Leben im geteilten Berlin“ dokumentiert 30 Jahre Leben in der zweigeteilten Stadt: von den Monaten vor dem Mauerbau 1961 bis zur offiziellen Wiedervereinigung Deutschlands 1990. 30 filmische Jahreschroniken à 15 Minuten erzählen, was die Berliner in West und Ost bewegte.

