
25 Wege in einem neuen Land - Die Ostdeutschen
Zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls am 9. November 2014 produziert die credo:film aktuell für den rbb ein 6h-Dokumentarfilm-Event. Unter der Leitung von Grimme-Preisträger Lutz Pehnert erzählt ein Regiekollektiv 25 Geschichten der Ostdeutschen.
Der System-Kollaps, den manche Westdeutsche eher nebenbei erlebten, bedeutete für den ehemaligen DDRBürger Brüche, Enttäuschungen, eine komplette Neuorientierung,
beruflich, oft auch privat. Oder aber die ganz große Chance, Reisen, Karriere, neues Glück.
Wie macht man den mentalen Wandel einer Gruppe sichtbar? Indem einzelne Menschen ihre persönliche Geschichte erzählen können. 25 Lebenswege, jede Episode für sich, sodass man jederzeit einsteigen kann und doch eine Gesamterzählung erhält.
Wer sind diese Menschen geworden und wer sind sie geblieben? Die DDR ist weg, die Erinnerung bleibt.
Die Filmhelden stammen aus allen Schichten und Zeiten der DDR und werden bis in die Gegenwart gezeigt. Jede Episode wird mit einem individuellen Song emotionalisiert.
Als Episoden stehen u.a. folgende Geschichten:
Die SUPERillu als Zeitschrift der ostdeutschen Seelen; ein sozialistisches Musterdorf, welches zum Denkmal wird; eine Aktenfrau, die das Stasiarchiv ihrer Stadt hütet; ein Galerist, der die Leipziger Schule zum internationalen Erfolg führte; ein Schuldenberater, der vor allem Ostdeutsche berät; ein Bäcker, bei dem der Kiez Schlange steht; ein Maler, der die Cadillacs der Saudis zu Kunstwerken verwandelt.
Das TV-Event wird begleitet vom Ch.Links Verlag (Buchveröffentlichung) und der Berliner Zeitung (Artikelserie).
Das Projekt wurde gefördert von der Medienboard Berlin Brandenburg und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur.
Regiekollektiv:
Lutz Pehnert, Jeannette Eggert, Jürgen Ast, Carsten Fiebeler, Uli Gaulke, Christian Klemke
Produzenten:
Susann Schimk, Jörg Trentmann
