Sie sind hier:
rbbonline | Nachrichten | Kultur


In der Neuen Synagoge Berlin eröffnet am Donnerstag eine Ausstellung über Türkische Juden in Berlin.
Anhand von Biografien geht die Schau den Lebenswegen von jüdischen Türken in der Stadt nach, wie die Stiftung Neue Synagoge Berlin mitteilte. Nach ihren Angaben waren unter den Zuwanderern aus dem Osmanischen Reich seit 1890 auch Juden.
Um 1920 lebten ungefähr 500 Juden türkischer Herkunft in Berlin, während der Zeit des Nationalsozialismus seien mehr als 100 Mitglieder des im Jahre 1905 entstandenen Israelitisch-Sephardischen Vereins zu Berlin ermordet worden.
Seit 2006 gibt es unter dem Dach der Jüdischen Gemeinde Berlins wieder eine Synagoge, in der nach sephardisch-jüdischer Tradition gebetet wird.
Stand vom 04.02.2010
Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 04.02.2010 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2010_02/neue_ausstellung_im.html