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Der Kulturmanager Heller will im geplanten Humboldt-Forum in Berlin einen völlig neuen Typ von Museum schaffen.
Vor dem Kulturausschuss des Bundestages erklärte Heller, er strebe ein enges Zusammenspiel zwischen Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen an. Verbindendes Glied zwischen beiden Bereichen werde die große Eingangshalle, Agora, sein. Heller ist seit einem Jahr Projektleiter für die Nutzung der Agora.
Als Erprobungsstätte für das neue Konzept soll das so genannte "Humboldt Labor" in Dahlem dienen, dessen Konzept ebenfalls am Mittwoch der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Im dortigen Völkerkundemuseum werden demnach innovative Präsentations- und Inszenierungsformen ausprobiert.Erste Ergebnisse würden im Herbst 2012 präsentiert, hieß es.
Die völkerkundlichen Schätze dieser Museen sollen später ins Schloss in der Stadtmitte einziehen.
An der Sitzung des Kulturausschusses nahmen auch die Mitglieder des Berliner Stadtentwicklungsausschusses teil.
Das Humboldt-Forum soll bis 2018 errichtet werden. Die Eröffnung ist für 2019 geplant. Die Entwürfe des Architekten Franco Stella sehen die Wiederherstellung mehrerer historischer Außen- und Innenfassaden und Portale vor.
Ebenfalls wieder aufgebaut werden soll die Kuppel auf der Westseite des Schlosses, zunächst ohne klassische Verkleidung. Der Ostflügel des Forums wird modern gestaltet.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2011_12/kulturausschuss_beraet.html