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Angelina Jolie (l.) und Brad Pitt vor dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt (Foto: dpa)

Berlinale

Umjubeltes Staraufgebot bei "Cinema for Peace"

Begleitet von zahlreichen begeisterten Fans ist am Montagabend Kinoprominenz aus aller Welt zur Benefiz-Gala "Cinema for Peace" geströmt. Besonders großen Jubel gab es am Berliner Gendarmenmarkt für das Hollywood-Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt. Über den roten Teppich am Konzerthaus schritten aber auch Catherine Deneuve, Luc Besson, Christopher Lee und Bob Geldof.

Jolie erhielt bei der Gala gleich zwei Preise für ihr Regiedebüt "In the Land of Blood an Honey". Der Antikriegsfilm erzählt von einer Liebe während des Bosnienkriegs. "Ich habe diesen Film gemacht, weil ich hoffe, dass mehr Menschen aufstehen und versuchen, die Dinge zu ändern", sagte Jolie. Ihr Lebensgefährte Pitt hatte bereits vor dem Festsaal betont: "Es ist ein sehr wichtiger Film, und ich bin froh, dass sie ihn gemacht hat."

"Cinema for Peace" unterstützt nach eigenen Angaben den Kampf für Frieden und Gerechtigkeit durch das Medium Film. Seit der ersten Gala im Jahr 2002 wurden rund drei Millionen Euro für wohltätige Zwecke gesammelt.

Billy Bob Thornton ins Bären-Rennen gestartet

Billy Bob Thornton (r.) und John Hurt bei der Pressekonferenz zu 'Jayne Mansfield's Car' (Foto: dpa)

Billy Bob Thornton (r.) lobt die Berlinale. 

Zuvor hatte Oscar-Preisträger Billy Bob Thornton auf der Berlinale seinen Generationenfilm "Jayne Mansfield's Car" vorgestellt. In der russisch-amerkanischen Co-Produktion führte Thornton nicht nur Regie, sondern er stand gemeinsam mit Stars wie dem britischen Schauspieler John Hurt auch vor der Kamera. Der Wettbewerbsfilm, der 1969 in Alabama spielt, erzählt vom Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und Generationen - in einer Zeit, als der Vietnamprotest auch die Südstaaten erreicht.

Thornton lobte die Berlinale als "ernstzunehmendes Festival für Qualitätsfilme". Deshalb habe er sich mit seinem Streifen auch ausschließlich in Berlin beworben. Dank der Aufnahme in den Wettbewerb fühle er sich bereits wie ein Gewinner - egal, was noch komme.

In den Wettbewerb startete am Montag außerdem der Film "Sister" der schweizerisch-französischen Regisseurin Ursula Meier, in der ein zwölfjähriges Kind zum Dieb wird. Außer Konkurrenz präsentierte der chinesische Regiestar Zhang Yimou "The Flowers Of War" - eine Auseinandersetzung mit dem Massaker von Nanking im Jahr 1937. Damals stürzten japanische Truppen Peking ins Verderben und töteten zehntausende Menschen.

Stand vom 13.02.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 13.02.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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© Rundfunk Berlin-Brandenburg

http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2012_02/berlinale__oscarpreistraeger.html

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