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Bei der Grammy-Nacht in Los Angeles sind die beiden Bewerber aus Berlin leer ausgegangen.
Weder Claudio Abbados Rachmaninow-Einspielung mit dem Mahler Chamber Orchestra aus Berlin noch das Berliner Rundfunk-Sinfonieorchester konnten die begehrte Musik-Trophäe gewinnen. Das Rundfunk-Sinfonieorchester unter Marek Janowski war mit drei Symphonien von Hans Werner Henze nominiert.
Insgesamt waren fünf Kandidaten aus Deutschland ins Rennen um die Grammys gegangen, alle konnten sich in ihren Kategorien nicht durchsetzen.
Adele große Gewinnerin
Große Gewinnerin der diesjährigen Grammy-Verleihung war die britische Sängerin Adele. Sie räumte sechs Preise ab, darunter den für den besten Song und den für das beste Album des Jahres. Fünf Grammys gingen an die US-Band Foo Fighters. Einen Grammy erhielt posthum Amy Winehouse.
Eröffnet wurde die Preisverleihung mit einem Gedenken an Whitney Houston. Die Soulsängerin war am Samstag im Alter von 48 Jahren unter noch ungeklärten Umständen in ihrem Hotelzimmer in Beverly Hills gestorben.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2012_02/grammys__berliner.html