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Die Akademie der Künste in Berlin, ein Zusammenschluss von 400 internationalen Künstlern, hat die Freilassung der russischen Skandalband Pussy Riot gefordert.
Das Verfahren gegen die drei Musikerinnen und die hohe Strafandrohung seien für einen Rechtsstaat unvertretbar, erklärte Akademie-Präsident Klaus Staeck am Donnerstag. Den Frauen wird Rowdytum aus religiösem Hass vorgeworfen; ihnen drohen bis zu sieben Jahren Haft.
Die Band, zu der noch weitere Sängerinnen gehören, hatte im Februar in einer Moskauer Kathedrale aus Protest gegen den damaligen Ministerpräsidenten und heutigen Staatschef Wladimir Putin ein sogenanntes Punk-Gebet gesungen.
Die internationale Musikszene hat sich solidarisch mit den inhaftierten Musikerinnen erklärt. In Berlin fand am Dienstag ein Benefizkonzert für die Pankband statt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2012_08/akademie_fordert_freiheit.html