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Im Potsdamer Landtag hat die brandenburgische Bildungsministerin Martina Münch (SPD) am Mittwoch die Wanderaustellung "Opfer rechter Gewalt" eröffnet.
Die Schau porträtiert Menschen, die seit der Wende durch Angriffe von Neonazis ums Leben gekommen sind. An den Beispielen werde deutlich, dass es sich bei Rechtsextremismus nicht um eine politische, sondern um eine konkrete tödliche Gefahr für Bürger handelt, sagte Landtagspräsident Gunter Fritsch (SPD) dem rbb.
Es gehe nicht nur um ausländisch aussehende Menschen. Unter den Opfern seien auch eine ganze Reihe von Leuten, die sich aktiv gegen Rechtsextremismus gewehrt haben.
Die Ausstellung ist bis zum 15. September auf den Fluren der Fraktionen im Landtag zu sehen.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2012_08/ausstellung__opfer.html