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Gut zehn Jahre nach ihrem Tod erinnert seit Mittwoch eine Gedenktafel in Berlin-Schöneberg an die Schauspielerin, Sängerin und Schrifstellerin Hildegard Knef. Enthüllt wurde die Tafel im Beisein von Kulturstaatssekretär André Schmitz und Paul von Schell, dem Witwer der 2002 verstorbenen Künstlerin.
Die Adresse in der Leberstraße 33 war der erste Wohnsitz der Familie Knef in Berlin. Mutter Frieda Auguste Knef war im Juni 1926 mit der sechs Monate alten Tochter von Ulm nach Berlin gezogen, nachdem der Vater gestorben war. In der damaligen Sedanstraße lebte die Familie bis zum Kriegsbeginn.
"Die Knef" besuchte die Filmschule in Babelsberg und spielte 1944 ihre erste Filmrolle. Berühmt wurde sie 1946 durch den Film "Die Mörder sind unter uns" von Regisseur Wolfgang Staudte. Sie feierte auch als Chansonsängerin ("Ich hab' noch einen Koffer in Berlin") und Schriftstellerin ("Der geschenkte Gaul") Erfolge.
Die Künstlerin starb am 1. Februar 2002 im Alter von 76 Jahren. Bestattet wurde sie auf dem Waldfriedhof in Berlin-Zehlendorf.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2012_08/gedenktafel_am_wohnhaus.html