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Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat am Sonntag das neu gestaltete Potsdam Museum auf dem Alten Markt eröffnet. Es wurde in dreijähriger Bauzeit im Alten Rathaus eingerichtet.
Zunächst ist dort eine Sonderausstellung zu sehen, die sich mit Friedrich dem Großen anlässlich seines 300. Geburtstages befasst. Die künftige Dauerausstellung soll in einem Jahr fertig sein.
Das Museum werte die Mitte der Landeshauptstadt weiter auf, sagte der ehemalige Potsdamer Oberbürgermeister Platzeck. Das 1909 gegründete Stadtmuseum eröffnete seine ersten Ausstellungen im damaligen Rathaus am Alten Markt. Im Laufe der Jahrzehnte zog die Sammlung aber mehrfach um. Der letzte Standort war ein Haus im Holländerviertel. Neue Heimat ist ein 3000 Quadratmeter großer Komplex, bestehend aus dem Alten Rathaus, einem Anbau aus DDR-Zeiten und dem historischen Knobelsdorff-Haus.
Die Ausstellung "Friedrich und Potsdam - die Erfindung (s)einer Stadt" ist ab Montag für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Mehr als 190 Exponate sollen einen Eindruck davon vermitteln, wie Potsdam einmal ausgesehen hat und wie die Stadt in Friedrichs Regierungszeit seit Mitte des 18. Jahrhunderts verschönert wurde. Potsdam habe dem Alten Fritz viel zu verdanken, sagte Jakobs. "Ohne ihn wäre es heute wahrscheinlich eine märkische Stadt, die arm an Attraktionen wäre - wenn es denn überhaupt welche gäbe."
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2012_08/potsdam_museum_oeffnet.html