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Der Veranstalter Peter Schwenkow hat für das Ende der Seefestspiele am Berliner Wannsee finanzielle Gründe angegeben.
Schwenkow sagte am Montag dem rbb, weil die Stadtentwicklungsverwaltung den ursprünglich geplanten Bühnenstandort nicht genehmigt habe, musste die Zahl der Zuschauerplätze um 10.000 reduziert werden. Dies bedeute Mindereinnahmen von 400.000 Euro. Da die Seefestspielen nicht subventioniert würden, sei das Ganze nicht mehr finanzierbar.
Schwenkow sagte, die Schlöndorff-Inszenierung von Carmen, die ab dem 16. August am Wannsee laufe, werde die letzte in Berlin sein.
Ab 2013 wird das Freiluftfestival in einer anderen Stadt stattfinden, so Schwenkow. Es liefen bereits Gespräche mit drei anderen Städten, die Interesse gezeigt hätten.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hatte Anfang Juli aus Gründen des Naturschutzes kurzfristig die geplante Bühnenkonstruktion verboten. Wegen des Vetos gegen die knapp sechs Meter über die Trinkwasserzone am Wannsee hinausragende Bühne fielen Tausende Zuschauerplätze weg.
Einen ähnlichen Streit hatte es zuvor in Potsdam gegeben, wo 2011 die ersten Seefestspiele stattfinden sollten. Wegen Protesten von Naturschützern, die bis zur Klage-Androhung reichten, waren die Veranstalter wenige Monate vor der Premiere von der Halbinsel Hermannswerder an den Berliner Wannsee ausgewichen.
Am Donnerstag feiert bei den diesjährigen Seefestspielen die Oper "Carmen" Premiere. Der Oscar-prämierte Regisseur Volker Schlöndorff inszeniert den Opern-Klassiker von George Bizet.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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