

Die hölzernen Dachstühle vieler Kirchen konnten besichtigt werden.
Tausende Besucher haben am Sonntag in Berlin und Brandenburg rund 700 historische Bauwerke, Ausgrabungsstätten und Gärten besichtigt. Anlass war der 20. bundesweite "Tag des offenen Denkmals", der sich diesmal besonders mit dem Baustoff Holz beschäftigte.
Es würden unterschiedliche Aspekte des Materials beleuchtet, aber auch die Kunstfertigkeit und das Handwerk, die zur Bearbeitung von Holz notwendig sind, hatte Senatsbaudirektorin Regula Lüscher vorab im rbb angekündigt.
In der Hauptstadt konnten zum Schwerpunktthema u.a. zahlreiche Kirchen aus verschiedenen Jahrhunderten besichtigt werden, die oftmals über aufwendige Dachkonstruktionen aus Holz verfügen. Insgesamt öffneten in Berlin mehr als 300 Denkmäler ihre Pforten
In Brandenburg waren rund 340 ausgewählte Denkmäler und Gebäude für Besucher offen. So konnten in Potsdam Besucher erstmals seit Jahren wieder die Villa Baumgart betreten, die mit kostbaren Holzvertäfelungen und Fußböden ausgestattet ist.
Bundesweit besuchten rund 4,5 Millionen Interessierte die mehr als 8000 geöffneten Denkmäler, wie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mitteilte.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2012_09/20__tag_des_offenen.html