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Der argentinische Regisseur Federico León hat am Freitag das neue Berliner Theaterfestival "Foreign Affairs" eröffnet.
Bei Leóns Projekt "Las Multitudes" standen im Haus der Berliner Festspiele 108 Berliner Frauen, Männer und Kinder sowie 13 argentinische Schauspieler auf der Bühne. In der europäischen Erstaufführung geht es um die Suche nach Gemeinsamkeiten und Gemeinschaft über die Generationen hinweg.
Als genreübergreifendes Festival zeigt "Foreign Affairs" als Nachfolgefestival von "spielzeiteuropa" bis zum 26. Oktober Arbeiten von Künstlern aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa. Unter der Leitung der belgischen Festivalchefin Frie Leysen stellen Theatermacher, Filmregisseure, Tänzer, Musiker, Bildende Künstler und Architekten ihre Projekte vor.
Der südafrikanische Künstler Brett Bailey zeigt seine begehbare Installationsperformance "Exhibit B" über das Verhältnis zwischen Europa und Afrika heute und zur Kolonialzeit. Der japanische Architekt Kyohei Sakaguchi baut in Berlin ein mobiles Haus aus Materialien, die andere wegwerfen.
Dieses "Mobile House" wird drei Wochen lang Heim und Bühne für den italienischen Pianisten und Dirigenten Marino Formenti sein, der sich "in öffentlicher Zurückgezogenheit" der Musik widmet.
Mit der Neukonzeption des Festivals wurde seine Dauer von drei Monaten auf einen Monat verkürzt. "Foreign Affairs" endet am 26. Oktober.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2012_09/argentinier_federico.html