Sie sind hier:
rbbonline | Nachrichten | Politik


Rund um den 1. Mai gibt es in Berlin immerwieder Krawalle.
Wegen Beteiligung an den Berliner Mai-Krawallen ist ein 26-jähriger Mann am Dienstag zu drei Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt worden.
Das Amtsgericht Tiergarten sah es als erwiesen an, dass er in der Nacht zum 1. Mai am Boxhagener Platz zwölf Flaschen auf Polizisten geworfen hatte, die einen brennenden Container löschen wollten. Bei seiner Festnahme schlug der angetrunkene Mann einem Polizisten gegen das Visier.
Es ist eine der höchsten Strafen, die im Zusammenhang mit den Ausschreitungen am 1. Mai ausgesprochen wurde. Die Richter erklärten, die Strafe solle abschrecken. In dem Strafmaß wurde auch berücksichtigt, dass der gelernte Lagerarbeiter bereits im November 2008 das Auto eines Bekannten angezündet hatte. Zudem ist er bereits wegen Gewalttätigkeit vorbestraft.
Stand vom 11.08.2009
Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 11.08.2009 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2009_08/hohe_haftstrafe_nach.html