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Polizisten vor brennender Mülltonne (dpa-Archivbild)

Die Gewaltausbrüche 2009 waren schlimmer als in den Vorjahren.

Demonstration/Kriminalität

Teilgeständnis in Prozess um Mai-Krawalle

Vor dem Berliner Landgericht hat ein 19 Jahre alter Gymnasiast am Montag den Vorwurf des versuchten Mordes an Polizisten bestritten.

Der mutmaßliche Randalierer der Mai-Krawalle räumte ein, dass er einen Brandsatz geworfen habe. Er habe aber keinen Menschen treffen oder gefährden wollen. Ein zweiter, gleichaltriger Schüler verweigerte die Aussage.

Die Angeklagten waren bei den Mai-Krawallen in Kreuzberg festgenommen worden.

In einem weiteren Prozess müssen sich seit Anfang September zwei andere Schüler verantworten, die ebenfalls in Kreuzberg einen Molotowcocktail Richtung Polizei geschleudert haben sollen. Dabei erlitt eine Frau schwere Brandverletzungen.

In den bisherigen Strafverfahren zu den Mai-Krawallen hatte die Justiz zum Teil harte Strafen zur Abschreckung verhängt.

Stand vom 21.09.2009

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 21.09.2009 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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