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Buschkowsky kritisierte mangelnde Bildung bei Migranten.
In der Debatte um die Äußerungen von Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin über Einwanderer hat der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, den früheren Finanzsenator von Berlin verteidigt.
Zwar seien einige Formulierungen Sarrazins nicht akzeptabel. Im Kern habe er aber die Probleme getroffen, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in einem Fernsehinterview. Ein Großteil der Migranten habe zu wenig Bildung.
Buschkowsky sagte, um darauf zu reagieren, bräuchte man Ganztagsschulen, die die Defizite der Elternhäuser aufgreifen. Zudem müsse es eine Kindergartenpflicht geben. Er schlug vor, das Kindergeld zu streichen, wenn Kinder nicht in die Schule kommen.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband forderte Sarrazin zum Rücktritt auf. Die Vorsitzende Heidi Merk warf dem früheren Berliner Finanzsenator vor, die Grenze zu rassistischen Äußerungen erreicht zu haben. Ähnlich äußerte sich die Vorsitzende des Beirats der Anti-Diskriminierungsstelle des Bundes, Barbara John.
Sarrazin hatte in einem Interview besonders türkische und arabische Zuwanderer in Berlin kritisiert, die sich nicht intergrieren wollten und "ständig neue Kopftuchmädchen" produzierten.
Stand vom 08.10.2009
Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 08.10.2009 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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