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In der Frankfurter Allee wurden erneut die Grenzwerte überschritten.
Berlins Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) hat die Einführung der zweiten Stufe der Umweltzone Anfang 2010 erneut rechtfertigt.
In der Frankfurter Allee sei am Samstag der Grenzwert für Feinstaub erneut überschritten worden, sagte die Senatorin am Montag. An der Messstation wurden zum 36. Mal seit Jahresbeginn im Tagesmittel mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft registriert. Erlaubt sind einer EU-Richtlinie zufolge aber höchstens 35 Überschreitungstage im Jahr.
Die erste Stufe der Umweltzone gilt seit 2008. Nach Angaben Lompschers wurden dadurch in diesem Jahr vier bis sieben Überschreitungstage weniger registriert. Als Folge der zweiten Stufe rechnet sie mit einem weiteren Effekt dieser Art.
Auch der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Berlin hat nachdrücklich das Festhalten an der zweiten Stufe der Umweltzone gefordert, die ab dem nächsten Jahr nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette passieren
dürfen. Die Überschreitung der Grenzwerte in der Frankfurter Allee zeige, "dass die erste Stufe der Umweltzone alleine nicht ausreicht, um die Grenzwerte dauerhaft einzuhalten". Für den Fall, dass der Senat die zweite Stufe nicht mehr durchsetzt, drohte er mit Klagen der Anwohner der Frankfurter Allee.
Stand vom 23.11.2009
Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 23.11.2009 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
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