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Protest gegen A 100 (dpa-Archivbild)

Um den Ausbau der A 100 wird seit Monaten heftig gestritten.

Verkehr

Rot-Rot will A100-Ausbau vorerst auf Eis legen

Die rot-rote Koalition im Berliner Abgeordnetenhaus will den geplanten Ausbau der A 100 offenbar bremsen. Das berichtet die rbb-Welle radioBERLIN 88,8. In dieser Woche werde die Koalition im zuständigen Hauptausschuss die Planungsgelder in Höhe von 3,1 Millionen Euro sperren. Der Weiterbau des Projektes liege damit vorerst auf Eis.

Diese "notwendige Einigung" sei von den Regierungsfraktionen von SPD und Linke getroffen worden, sagte die Verkehrsexpertin der Linksfaktion Jutta Matuschek. Aufgrund der sogenannten qualifizierten Sperrung dürften die Gelder nun nicht ausgegeben werden, ohne dass sich der Hauptausschuss noch einmal damit befasse. Matuschek sagte: "Das Projekt wurde nicht gestoppt, aber gebremst."

Bei der Linken gibt es erheblichen Widerstand gegen das Projekt. Ein SPD-Parteitag hatte Mitte Mai das Vorhaben ebenfalls mehrheitlich abgelehnt. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) hielt bislang an der umstrittenen Verlängerung der Stadtautobahn 100 fest.

Geplant ist eine 3,2 Kilometer lange Neubaustrecke vom Autobahndreieck Neukölln zum Treptower Park. Die Bauarbeiten sollen 2011 beginnen und 2017 beendet werden. Die Baukosten von rund 420 Millionen Euro trägt überwiegend der Bund.

Stand vom 23.11.2009

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 23.11.2009 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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