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Eine zentrale Steuerung durch linke Gruppen sei nicht zu erkennen, so die Forscher der FU.
Wegen der zunehmenden Krawalle am 1. Mai wollen die Sicherheitsbehörden den Alkoholkonsum eindämmen. Das kündigte Innenstaatssekretär Thomas Härtel (SPD) am Mittwoch an.
Er berief sich auf eine Studie der Freien Universität Berlin (FU) zu den Ausschreitungen im Jahr 2009, nach der mehr als die Hälfte der Randalierer alkoholisiert war.
Deswegen sei es sinnvoll, den Verkauf von Alkohol zu beschränken, sagte Härtel. Außerdem müsse über das taktische Vorgehen nachgedacht werden. Festnahmen von mutmaßlichen Randalierern mitten in einem Demonstrationszug oder einer Menschenmenge könnten zur Eskalation beitragen.
Zudem sei eine zentrale Steuerung durch linke Gruppen nicht zu erkennen, so die Forscher der FU. Nur ein Zehntel der Gewalttäter habe einen tieferen politischen Hintergrund.
Im Durchschnitt waren die Festgenommenen 22,5 Jahre alt. Zehn Prozent waren älter als dreißig.
Stand vom 10.02.2010
Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 10.02.2010 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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