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Einen Monat vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl hat die SPD in der Wählergunst leicht zugelegt, während CDU, Grüne und Linke etwas verloren.
Das ist das Ergebnis des jüngsten BerlinTrends für August im Auftrag der rbb-Abendschau und der "Berliner Morgenpost". Die Sozialdemokraten legten zwei Prozentpunkte zu und kamen in der so genannten Sonntagsfrage auf 31 Prozent. Die CDU büsste einen Punkt ein, die Grünen zwei. Beide Parteien kamen damit auf 22 Prozent. Auch die Linke verlor etwas an Sympathien, nämlich zwei Punkte und erzielte 12 Prozent. Die FDP gewann zwar einen Punkt, wäre aber mit vier Prozent nicht im Abgeordnetenhaus.
SPD und Grüne hätten damit zusammen eine deutliche Mehrheit von 53 Prozent. Dagegen wäre ein rot-rotes Bündnis mit 43 Prozent nicht regierungsfähig.
Deutliche Unterschiede zwischen Ost und West
Große Unterschiede in der Bewertung der Parteien gibt es weiterhin zwischen Berlin West und Ost. Ausgenommen davon ist die SPD, die im Westteil der Stadt auf 30 Prozent kam, in den östlichen Bezirken auf 32 Prozent. Anders die CDU: Sie erreichte im West-Teil 27 Prozent, in Ost-Berlin lediglich 15 Prozent. Umgekehrt erzielte die Linke in Berlin Ost 23 Prozent, in Berlin West 5 Prozent. Etwas geringer ist das Gefälle bei den Grünen. Sie erreichten in den westlichen Bezirken 24 Prozent, in den östlichen 18 Prozent.
Wowereit im Direktvergleich vorn
Im direkten Vergleich mit seinen politischen Konkurrenten liegt der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) weiterhin klar vorn: Könnten die Berliner ihren Regierungschef direkt wählen, würden sich 59 Prozent für Wowereit entscheiden, aber nur 23 Prozent für die Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast. Ähnlich groß ist der Vorsprung Wowereits auf den CDU-Spitzenkandidaten Frank Henkel: 59 Prozent würden Wowereit direkt wählen, 21 Prozent Henkel.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2011_08/spd_leicht_im_aufwind.html