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Ku'damm: Luftaufnahme von der Gedächtniskirche aus - (Quelle: dpa Report)

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SPD erobert Rathäuser - Überraschung in Spandau

Sechs Wochen nach der Wahl haben sich die zwölf Berliner Bezirksparlamente konstituiert. In sieben Bezirken wurden bereits die Bürgermeister gewählt. Dabei gingen sechs Posten an die SPD, drei weitere könnten noch hinzukommen. 

In Spandau, wo bislang die CDU regierte, gab es allerdings eine Überraschung: SPD-Bürgermeisterkandidat Helmut Kleebank erhielt nicht die nötige Mehrheit. Kleebank, der mit der Unterstützung von Grünen und Piraten rechnen konnte, erhielt überraschend in zwei Wahlgängen nicht die nötige Stimmenmehrheit. 27 Abgeordnete votierten für ihn, 27 gegen ihn. Grund sind offenbar Abweichler in den eigenen Reihen. Die Abstimmung soll nun am 2. November wiederholt werden.

Buschkowsky bleibt Bürgermeister in Neukölln

Heinz Buschkowsky (SPD) (Bild:dpa)

Heinz Buschkowsky bleibt Rathaus-Chef in Neukölln. 

Ihre Rathäuser behaupten konnten die Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) in Neukölln, Christian Hanke (SPD) in Mitte, Matthias Köhne (SPD) in Pankow und Frank Balzer (CDU) in Reinickendorf. Auch in Steglitz-Zehlendorf steht Norbert Kopp von der CDU als Bürgermeister so gut wie fest, gewählt wird am 16. November. In Tempelhof-Schöneberg ist die CDU stärkste Partei, SPD und Grüne verhandeln aber über eine Zählgemeinschaft. Bürgermeisterin könnte die SPD-Kandidatin Angelika Schöttler werden. Das Bezirksamt soll erst Mitte November gewählt werden. In Charlottenburg-Wilmersdorf kam der SPD-Mann Reinhard Naumann mit Hilfe der Grünen ans Bezirksruder, die meisten Stimmen hatten bei der Wahl am 18. September die Christdemokraten bekommen.

Die Wahl des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg findet am 23. November statt, stärkste Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung sind die Grünen unter Bürgermeister Franz Schulz.

Linke verliert Chefposten in den Bezirksämtern

Rathaus Lichtenberg (Bezirksamt/Genevieve Brechel)

Eine Zählgemeinschaft sorgt für einen Amtswechsel im Rathaus Lichtenberg. 

Die bereits im Senat abgewählte Linke muss künftig auch auf die Chefposten in den Bezirksämtern verzichten. In ihren beiden Hochburgen Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg verhalf eine Zählgemeinschaft aus SPD, CDU und Grünen zwei sozialdemokratischen Bürgermeistern ins Amt, obwohl die Linke stärkste Fraktion geworden war.

In Marzahn-Hellersdorf löst Stefan Komoß (SPD) Dagmar Pohl (Linke) ab. In Lichtenberg soll Andreas Geisel (SPD) auf Christina Emmrich (Linke) folgen, gewählt wird hier aber erst am 10. November. In Treptow-Köpenick heißt der Bürgermeister Oliver Igel (SPD) - Sozialdemokraten, CDU und Grüne bildeten eine Zählgemeinschaft.

Stand vom 28.10.2011

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 28.10.2011 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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