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Dem Land Berlin steht nach eigenen Angaben eine Pensionierungswelle bevor.
Jeder vierte Mitarbeiter im öffentlichen Dienst geht einem Bericht der Senatsfinanzverwaltung vom Donnerstag zufolge in den nächsten Jahren in den Ruhestand. Demnach werden Schulen besonders betroffen sein. Ein Drittel der Lehrer muss in den kommenden sieben Jahren ersetzt werden.
Der Senat hat jedoch bereits jetzt Schwierigkeiten, neue Pädagogen zu finden. So gibt es in einigen Mangelfächern deutschlandweit nicht genügend Fachlehrer. Weil Berlin Lehrer grundsätzlich nicht mehr verbeamtet, wandern junge Lehrer außerdem zunehmend in andere Bundesländer ab.
Deswegen arbeitet der Senat nun an Konzepten, Jobs an den Schulen anderweitig attraktiver zu machen. So gibt es die Idee, angestellten Lehrern zwei Schulstunden zu erlassen. Dadurch würde allerdings eine neue Lücke entstehen. 500 weitere Stellen müssten dann besetzt werden.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_02/berlin_steht_pensionsierungswelle.html