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Die Fehlzeiten der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst in Berlin sind deutlich gestiegen.
Das geht aus einem Bericht des Senats an das Abgeordnetenhaus hervor, der am Mittwoch im Hauptausschuss vorgestellt wurde. Demnach fehlten die Beschäftigten im vergangenen Jahr durchschnittlich 36 Tage. Das sind fast zweieinhalb Tage mehr als im Vorjahr.
Damit ist die Krankheitsrate der Landesangestellten doppelt so hoch wie die anderer Berufstätiger. Die Krankenkasse BKK hatte vor kurzem erklärt, dass ihre Mitglieder 2010 im Schnitt 18 Krankheitstage gemeldet hatten.
Den Vergleich mit der Privatwirtschaft stuft der Senat als unfair ein. Er verweist auf besonders viele ältere und schwerbehinderte Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, erwähnt aber auch die schlechte Stimmung in den Verwaltungen als Ursache.
Besonders häufig sind Feuerwehrleute und Polizisten krankgeschrieben sowie die überschüssigen Mitarbeiter im Stellenpool des Landes.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_02/berliner_landesbeschaeftigte.html