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Braunkohlekraftwerk von Vattenfall in Jänschwalde (dpa-Archivbild)

Die Landesregierung will an der Braunkohleverstromung - hier: Jänschwalde - festhalten.

Energiepolitik

Grüne Liga kritisiert Brandenburgs Energiestrategie

Der Umweltverband Grüne Liga kritisiert den Entwurf der Brandenburger Energiestrategie 2030.

Der Neubau eines Braunkohlekraftwerks in Jänschwalde sei energiepolitisch nicht notwendig, heißt es in einer 40-seitigen Stellungnahme, die der Verband eigenen Angaben zufolge am Montag beim
Wirtschaftsministerium in Potsdam einreichte.

Auch ohne das Kraftwerk könne Brandenburg mehr als die Hälfte des eigenen Stroms exportieren. Zudem hätten die Klimaschutzziele des Landes keine wirkliche Verbindlichkeit.

Opposition ist gegen die Energiestrategie - aus verschiedenen Gründen

Die Energiestrategie 2030 soll Ende Februar oder Anfang März im Kabinett verabschiedet werden. Der Entwurf wurde am 10. Januar der Öffentlichkeit vorgestellt, um Stellungnahmen zu ermöglichen.

In dem Entwurf spricht sich die rot-rote Koalition zwar für einen künftig deutlich wachsenden Anteil von erneuerbaren Energien aus. Sie will jedoch auch an der Braunkohleverstromung festhalten.

Während die Grünen einen vollständigen Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030 forderten, warnte die CDU, vor einem raschen Ausbau der erneuerbaren Energien. Windräder führten vor Ort zu Konflikten, erklärte der energiepolitische Sprecher der CDU, Bretz, Ende Januar in einer Aktuellen Stunde im Landtag.

Stand vom 06.02.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 06.02.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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