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Die Notübernachtungen der "Berliner Kältehilfe" sind bei den anhaltend niedrigen Temperaturen völlig überlastet.
Inzwischen lassen die Mitarbeiter in den Notübernachtungen und Nachtcafes hilfebedürftige Menschen auch in Fluren, vor Toiletten und in Küchen übernachten, wie der Geschäftsführer der "Gebewo - Soziale Dienste", Robert Veltmann, am Freitag in Berlin mitteilte.
Die Auslastung der Einrichtungen habe im Januar bei 124,3 Prozent gelegen. Auch die regulären Wohnheime für Wohnungslose seien bis unters Dach gefüllt, so Veltmann.
Bereits in der vergangenen Woche hatte die Berliner Stadtmission zusätzliche Übernachtungsplätze in Kreuzberg angeboten und auf den steigenden Bedarf aufmerksam gemacht. In Berlin gibt es nach Schätzungen der Wohlfahrtsverbände etwa 11.000 wohnungslose Menschen.
Die "Gebewo - Soziale Dienste" ist Mitglied der Diakonie und neben den verschiedenen Wohlfahrtsverbänden und zahlreichen Kirchengemeinden ein Akteur der "Berliner Kältehilfe", die von der Senatsverwaltung, einigen Berliner Bezirken sowie von zahlreichen Ehrenamtlichen und Spendern unterstützt wird.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_02/kaeltehilfe__notuebernachtungen.html