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Nach dem Tod eines zweijährigen Mädchens in einer vom Jugendamt betreuten Familie in Berlin-Weißensee dringt Jugendsenatorin Scheeres (SPD) auf eine genauen Analyse des Falles.
Wenn ein Sozialarbeiter zehn Stunden die Woche in der Familie gewesen sei, müsse aufgeklärt werden, wieso die Gefahr nicht gesehen wurde, sagte Scheeres dem rbb.
Kritik der Deutschen Kinderhilfe zurückgewiesen
Es müsse Dokumentationen über die Arbeit der Mitarbeiter geben, niemand könne sagen, er habe nichts gewusst. Die Senatorin fügte hinzu, gegebenenfalls müssten Lücken an anderer Stelle geschlossen werden.
Die Kritik der Deutschen Kinderhilfe, es gebe keine einheitlichen Standards für die Betreuung gefährdeter Familien, wies die SPD-Politikerin zurück.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_02/kindstod_scheeres_widerspricht_kinderhilfe.html