rbb online

rbbonline | Nachrichten | Politik

Rundfunk Berlin Brandenburg
RBB
Ein Mädchen schaut aus einem maroden Fenster (Bild: DPA)

Notfälle

Kindstod in Berlin: Scheeres dringt auf Aufklärung

Nach dem Tod eines zweijährigen Mädchens in einer vom Jugendamt betreuten Familie in Berlin-Weißensee dringt Jugendsenatorin Scheeres (SPD) auf eine genauen Analyse des Falles.

Wenn ein Sozialarbeiter zehn Stunden die Woche in der Familie gewesen sei, müsse aufgeklärt werden, wieso die Gefahr nicht gesehen wurde, sagte Scheeres dem rbb.

Kritik der Deutschen Kinderhilfe zurückgewiesen

Es müsse Dokumentationen über die Arbeit der Mitarbeiter geben, niemand könne sagen, er habe nichts gewusst. Die Senatorin fügte hinzu, gegebenenfalls müssten Lücken an anderer Stelle geschlossen werden.

Die Kritik der Deutschen Kinderhilfe, es gebe keine einheitlichen Standards für die Betreuung gefährdeter Familien, wies die SPD-Politikerin zurück.

Stand vom 03.02.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 03.02.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

Mehr zum Thema

Audio 03.02.12

Freitag, 03. Februar 2012

Wie arbeiten die Jugendämter in Berlin?

Nach dem Tod eines zweijährigen Mädchens in einer betreuten Familie in Berlin dringt Jugendsenatorin Sandra Scheeres (SPD) auf eine genaue Analyse des Falles. Wenn die Familie zehn Stunden pro Woche betreut worden sei, müsse aufgeklärt werden, wieso die Gefahr nicht gesehen wurde, sagte Scheeres am Freitag im Inforadio.

Nachricht vom 02.02.2012

Illustration: Kind in Bedrängnis (Bild: dpa)

Notfälle

Kindstod in Berlin: Mädchen starb an Verletzungsfolgen

Inzwischen gilt auch der 24-jährige Lebensgefährte der Mutter als Beschuldigter. Gegen ihn werde wie gegen die Mutter wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt. _mehr

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_02/kindstod_scheeres_widerspricht_kinderhilfe.html

Fenster schließen!