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Der Untersuchungsausschuss des Potsdamer Landtags zur Immobilienaffäre um die Krampnitz-Kasernen hat die Ermittlungen gegen den Käufer des Geländes begrüßt.
Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Axel Vogel, nannte den Schritt am Mittwoch überfällig. Der CDU-Abgeordnete Dirk Homeyer sagte dem rbb, der Hannoveraner Anwalt Ingolf Böx habe den Anschein erweckt, ein zahlungskräftiger dänischer Investor wolle das 110 Hektar große Grundstück kaufen. In Wirklichkeit aber habe er selbst mit dem Land einen Schnäppchenpreis ausgehandelt.
Die Linke sprach sich dafür aus, nun neue Zeugen vor den Untersuchungsausschuss zu laden, die die Vorwürfe gegen Böx belegen sollen.
Die Potsdamer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Hannoveraner Anwalt, weil er im März vergangenen Jahres falsche Aussagen vor dem Untersuchungsausschuss gemacht haben soll. Das Land hat inzwischen die Rückabwicklung des Grundstücksgeschäfts veranlasst. Das Kasernengelände war für rund 4 Millionen Euro verkauft worden.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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