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Die geplante Gründung der Energie-Universität Lausitz hat im Brandenburger Landtag für erheblichen Streit gesorgt. Während Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos) das Vorhaben am Donnerstag als einmalige Chance für die Region bezeichnete, kam nicht nur aus der Opposition deutliche Kritik, sondern auch vom Koalitionspartner.
Peer Jürgens von der Linken sprach von einer "einsamen Entscheidung" der Ministerin. Er zweifelte am Zeitplan für die Zusammenlegung der Brandenburgischen Technischen Uiversität (BTU) in Cottbus und der Senftenberger Hochschule Lausitz. Zudem dürfe die bis 2013 geplante Fusion nicht zu einem "Sparmodell" werden. Kunst versicherte jedoch, alle Beschäftigten würden ihre Arbeitsverträge behalten und niemand müsse Angst vor einer Kündigung haben.
Der wissenschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Michael Schierack, kritisierte, dass noch nicht einmal die Eckpunkte der Pläne bekannt seien. So fehlten Angaben zum Fächerspektrum, den Studienzielen sowie zur künftigen finanziellen und personellen Ausstattung.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_02/landtag_februar_Hochschulpolitik.html