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Vor dem Landgericht Potsdam ist am Mittwoch der Betrugsprozess gegen den Hotelier Axel Hilpert fortgesetzt worden.
Staatsanwalt Ivo Maier kündigte ein Ermittlungsverfahren gegen einen der Zeugen an, einen leitenden Mitarbeiter der Deutschen Kreditbank (DKB) in Berlin.
Der Bankkaufmann sollte eigentlich am Mittwoch schildern, welche Vereinbarungen das Geldhaus mit Hilpert zur Förderung von dessen Luxushotel am Schwielowsee getroffen hatte. Nach der Ankündigung des Ermittlungsverfahrens verweigerte dieser dann jedoch die Aussage.
Damit wird nun drei Mitarbeitern der Deutschen Kreditbank Beihilfe zum Betrug vorgeworfen.
Architekt hat Geldbuße akzeptiert
Der Hotelier Axel Hilpert muss sich wegen Subventionsbetrugs, Steuerhinterziehung und Untreueverantworten.
Der Betreiber des Luxushotels "Resort Schwielowsee" in Werder (Havel) soll die Landesinvestitionsbank ILB getäuscht haben, indem er die Investitionskosten künstlich hochrechnete. 9,2 Millionen Euro Fördermittel soll er so zu Unrecht kassiert haben. Der 64-Jährige bestreitet dies.
Unterdessen hat ein Architekt, mit dem Hilpert laut Anklage zusammen gearbeitet hat, eine Geldbuße akzeptiert. Das Verfahren wegen Beihilfe zum Betrug sei vor kurzem eingestellt worden, berichtete Staatsanwalt Ivo Maier. Die Geldbuße sei bezahlt und das Verfahren gegen den Mann damit abgeschlossen.
Der Architekt war in der Anklageschrift als einer der Helfer Hilperts aufgeführt. Mit Hilfe fingierter Rechnungen sollen Baufirmen, Handwerker oder Ingenieure und Architekten dafür gesorgt haben, dass Gelder in das private Vermögen von Hilpert flossen.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_02/prozess_gegen_hilpert.html