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Berlins Arbeitgeber stellen nach wie vor zu wenige Menschen mit Behinderungen ein. Zu diesem Ergebnis kam am Mittwoch Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU).
Bei der Vorstellung des Jahresberichts des Landesamtes für Gesundheit und Soziales betonte Czaja, die meisten Berliner Betriebschefs zahlten lieber die Ausgleichsabgabe. Im vergangenen Jahr kamen so 22,5 Millionen Euro zusammen, 1,7 Millionen Euro mehr als 2010.
In Berlin leben derzeit rund 580.000 Menschen mit Behinderung. Arbeitslos gemeldet sind 11.000 Behinderte.
Firmen, die im Jahresschnitt mindestens 20 Mitarbeiter haben, müssen eine Schwerbehinderten-Quote von fünf Prozent erfüllen. Tun sie das nicht, müssen sie die sogenannte Schwerbehinderten-Abgabe zahlen. Diese liegt bei monatlich 105 bis 260 Euro pro nicht besetztem Pflichtplatz. Das Geld fließt in den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen für Schwerbehinderte.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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