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Das NS-Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors" in Berlin hat am Mittwoch das 25-jährige Jubiläum seiner Arbeit gefeiert.
Anlässlich des Jubiläums würdigte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) das Zentrum als Vorbild für andere NS-Gedenkstätten. Es habe als eines der ersten die nationalsozialistischen Täter und deren Motive in den Blick genommen, sagte Neumann am Mittwoch bei der Eröffnung einer Ausstellung über die Entstehung und Entwicklung des Projekts.
Auf dem heutigen Ausstellungsgelände hatten die Geheime Staatspolizei, die SS-Führung und das Reichssicherheitshauptamt ihren Sitz.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hatte zuvor erklärt, dass das Wissen über das braune Unrechtsregime, über den Unterdrückungsapparat der Diktatur und über die Mordmaschinerie des nationalsozialistischen Regimes immer wieder an die junge Generation weitergegeben werden müsse. Diese Notwendigkeit erweise sich als besonders brisant vor dem aktuellen Hintergrund des "in mancher Hinsicht skandalösen Umgangs mit der neonazistischen Zwickauer Terrorgruppe".
Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 800.000 Menschen die Ausstellung auf dem Gelände der ehemaligen NS-Terrorzentrale in Berlin-Mitte. Land und Bund finanzieren die Einrichtung mit rund 20 Mitarbeitern zu gleichen Teilen mit insgesamt 2,8 Millionen Euro.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_07/dokumentationszentrum.html