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Uniklinik Göttingen (dpa, Juli 2012)

Medizin-Skandal

Organspenden: Senatsverwaltung befürchtet Imageschaden

Nach dem Organspende-Skandal an der Göttinger Uniklinik befürchtet die Berliner Senatsverwaltung negative Folgen für das System der Organspende.

Wie Verwaltungssprecherin Franciska Obermeyer am Samstag im rbb sagte, sei man über die Vorfälle sehr betroffen. In Deutschland würden immer noch 12.000 Menschen auf ein Spenderorgan warten. Auch in Berlin gebe es viele Menschen, die eine Organspende benötigten. Daher hoffe man, dass sich der jetzt aufgedeckte Fall "nicht negativ auf das Image der Organspende auswirkt".

Bei dem Fall in Göttingen soll ein ehemaliger Göttinger Oberarzt Akten gefälscht und die eigenen Patienten beim Empfang von Spenderlebern bevorzugt haben. Dabei soll der 45-Jährige in mindestens 25 Fällen Krankenakten manipuliert haben.

Wie Obermeyer weiter sagte, sei das System der Organspende in Europa international anerkannt. Es müsse aber sichergestellt sein, dass Qualität und Kontrolle gewährleistet sind und "das Verfahren so auch eingehalten wird".

Stand vom 21.07.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 21.07.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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