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Häuser am Spittelmarkt (dpa-Archivbild)

Mieten

Wohnungsbaugesellschaften unterzeichnen "Mietenbündnis"

Ein Bündnis von Berliner Wohnungsbaugesellschaften will dem rasanten Anstieg der Mieten in der Stadt entgegenwirken.

Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) und vier der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften haben dazu ein sogenanntes Mietenbündnis unterzeichnet. Es sieht vor, dass bei bestehenden Mietverhältnissen die Miete in vier Jahren nur noch maximal um 15 Prozent steigen darf. Bislang waren zwanzig Prozent möglich.

Die Wohnungsgesellschaften wollen zudem der Verdrängung einkommensschwacher Mieter aus der Innenstadt entgegenwirken. Bei Neuvermietungen innerhalb des S-Bahn-Rings ist künftig die Hälfte der Wohnungen für Mieter mit Wohnberechtigungsschein reserviert. Eine Sozialklausel soll diese Mieter zudem davor schützen, dass die Nettokaltmiete 30 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens übersteigt.

Zu den Unterzeichnern des Mietenbündnis gehören die Wohnungsgesellschaften degewo, Gewobag, Howoge und Gesobau; die WBM und die Gesellschaft "Stadt und Land" wollen folgen.

Stand vom 10.07.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 10.07.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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