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Mit dem Läute der Friedensglocke im Berliner Volkspark Friedrichshain ist am Montag wieder an die Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki vor 67 Jahren erinnert worden. Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) und die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung, Kristine Jaath, hatten für 17 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung eingeladen.
Am 6. und 9. August 1945 hatten amerikanische Flugzeuge Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Dabei kamen mehr als 90.000 Menschen ums Leben. Es waren die ersten und einzigen Atomwaffen, die gegen Menschen eingesetzt wurden. Daraufhin folgten die Kapitulation Japans und schließlich das Ende des 2. Weltkrieges.
Tempel im Juni schwer beschädigt
Erst im Juni war vom Friedensglockentempel das Kupferdach und die vergoldete Spitze gestohlen worden. Rund 36 Quadratmeter des wertvollen Metalls wurden nach Polizeiangaben zwischen dem 18. und 22. Juni entwendet. Das Kupfer soll mehrere Tausend Euro wert sein.
Das Kunstwerk ist den Angaben zufolge ein Geschenk der Japanischen Weltfriedensglockengesellschaft an die Stadt Berlin. Sie übergab die Glocke 1989 zum 50. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges. Wie an weiteren 30 Orten der Welt, wo eine derartige Glocke aufgestellt ist, ist sie der Mahnung und dem Gedanken der Vereinten Nationen gewidmet.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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