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Plakat-Aktion für Einbürgerung (dpa-Archivbild)

Gesellschaft

Brandenburg begrüßt Neubürger mit Einbürgerungsfest

Mit einem Einbürgerungsfest haben Landtag und Landesregierung am Sonntag 784 neue deutsche Staatsbürger in Brandenburg begrüßt, die im vergangenen Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft erhielten. 

Landtagspräsident Gunter Fritsch würdigte die persönliche Erfolgsgeschichte der neuen Staatsbürger. Mit Zuversicht könnten sie nun einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Innenminister Dietmar Woidke (SPD) sagte, sie seien eine wirkliche Bereicherung für die Gemeinschaft. "Brandenburg will gern Ihre neue Heimat sein", sagte er

111 der im vergangenen Jahr Eingebürgerten stammen aus der Ukraine, 89 aus Vietnam und 84 aus Polen. Die Zahl der Einbürgerungen hat sich gegenüber 2010 fast verdoppelt. Hauptursache für die starke Zunahmev ist nach Landtagsangaben eine Straffung des Einbürgerungsverfahrens sowie eine beschleunigte Bearbeitung von Altanträgen.

Mit dem Einbürgerungsfest soll "im Sinne einer Kultur der Integration ein deutliches Zeichen des Willkommens und der Anerkennung" gesetzt werden, hieß es. Das jährliche Fest wird in Brandenburg seit 2007 gefeiert.

Stand vom 26.08.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 26.08.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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